„Prominent getrennt“-Skandal

Aleks Petrovic will sich entschuldigen – und blamiert sich mit peinlicher ChatGPT-Panne

Nach dem Glaswurf-Eklat bei „Prominent getrennt“ will sich Aleks Petrovic erklären, doch der nächste Shitstorm folgt.

Author - Julia Nothacker
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Aleks Petrovic veröffentlicht sein erstes Statement nach dem „Prominent getrennt“-Skandal.
Aleks Petrovic veröffentlicht sein erstes Statement nach dem „Prominent getrennt“-Skandal.Christoph Hardt/imago

Das Netz ist noch immer aufgebracht. Bei „Prominent getrennt“ kam es zwischen Aleks Petrovic und seiner Ex-Freundin Vanessa Nwattu zu einer heftigen Eskalation. Während der „Zeit zu zweit“ verlor Aleks die Nerven, schüttete Vanessa Sekt ins Gesicht und warf anschließend ein Glas wütend auf den Boden in ihre Richtung. Das Glas zersprang, wobei Vanessa nach eigenen Angaben von Splittern am Bein verletzt wurde. Nach einigen Tagen meldet sich Aleks nun erstmals selbst zu Wort, entschuldigt sich und erklärt die Situation – nur macht er es mit seinem Statement schlimmer anstatt besser.

Nach „Prominent getrennt“-Eklat: Aleks Petrovics Entschuldigung sorgt für neue Kritik

Eins wird mal wieder deutlich: Glaubwürdige Statements sind nicht Aleks Petrovics Stärke. Schon öfter hat der Reality-Star nach einem Ausraster im TV ein Statement gepostet, das anschließend im Netz zerrissen wurde. Und auch dieses Mal endet der Versuch einer reumütigen Entschuldigung – man kann es nicht anders sagen – in einer peinlichen Farce.

Das Video unterlegte er mit kitschiger Klaviermusik. „Ich bekomme den Shitsorm zu Recht. So, wie ich mich dort verhalten habe – es ist absolut unmaskulin, absolut unreif und absolut unmännlich. Ich war wieder einmal nicht Herr meiner Sinne, ich konnte meine Emotionen wieder einmal nicht kontrollieren“, sagt er. Das mündliche Statement startet gut, entwickelt sich dann aber zu einer Katastrophe.

Aleks Petrovic und Vanessa Nwattu bei „Prominent getrennt“.
Aleks Petrovic und Vanessa Nwattu bei „Prominent getrennt“.RTL/Africa Vumazonke

Aleks verstrickt sich wie so oft in Widersprüche. Er verweist auf die Triggerpunkte in der Sendung und die Giftspritzen von Vanessa. Das rechtfertige zwar nicht seine Reaktion, ist für Aleks aber anscheinend doch irgendwie eine Erklärung für sein Verhalten bei „Prominent getrennt“. Die Aufnahmen von seinem Wutausbruch seien „falsch und verstörend“, sagt er. Er bereue sein Handeln zutiefst, übernimmt die Verantwortung für sein Handeln und entschuldigt sich. Mit Vanessa habe er bereits vor Ort ein tiefgründiges Gespräch geführt, seine Entschuldigung habe er mit einen Stirnkuss gekrönt – für ihn ein Zeichen der Versöhnung.

Aleks Petrovic sucht Erklärungen für seinen TV-Ausraster

Und trotzdem: Im nächsten Moment begründet Aleks sein eigenes Verhalten damit, dass er eine harte Zeit hatte und dass ihn mit der Krankheit eines Familienmitglieds während der Drehzeit ein schwerer Schicksalsschlag getroffen habe. Für Aleks alles Gründe dafür, warum er ausgerastet ist. Er sei schließlich Tag für Tag getriggert worden, außerdem habe Vanessa bei der „Zeit zu zweit“ ja gelogen.

Gleichzeit lobt sich Aleks selbst, indem er betont, er habe die TV- Show für Vanessa nicht abgebrochen und habe selbst da einen Kompromiss gefunden.

Vanessas Behauptung bei der „Zeit zu zweit“, Aleks würde hinter verschlossenen Türen noch viel mehr ausrasten, widerspricht er jedoch. „Das ist der falsche Blickwinkel. Hinter verschlossenen Türen gibt es diese Triggerpunkte nicht.“ Zur Erinnerung: Aleks hat selbst zugeben, bei einem Streit mit Vanessa mal eine Tasche weggetreten zu haben, wodurch eine Glastür kaputtging.

Am Ende seines Statement bezeichnet Aleks die anhaltende Kritik im Netz auch noch als „Cyber-Mobbing“ und betont: „Andere hätten sich schon längst das Leben genommen.“

Was auffällt: Rhetorisch kommt Aleks bereits in diesem Statement an seine Grenzen. Er will sich bei den Frauen, die durch die Aufnahmen getriggert wurden, entschuldigen, verwendet dafür aber die falsche Formulierung: „Ich entschuldige mich im Namen aller Frauen, die von diesen Bildern gekränkt und verletzt wurden.“

Entschuldigung mit Beigeschmack: Aleks Petrovic macht sich unglaubwürdig

Aleks veröffentlichte auch ein schriftliches Statement, in dem er noch einmal betont, wie sehr ihn die Aufnahmen von sich selbst schockieren. Doch typisch für Aleks Petrovic, verharmlost er sein eigenes Verhalten, indem er die Schuld auf andere verlagert: „Ich finde es schade, dass dieses Ereignis heute bewusst noch dramatisierter dargestellt werden, als es bereits ist.“ Um das klarzustellen: Es muss hier gar nichts dramatischer dargestellt werden, als es ist. Die Bilder, wie Aleks ein Glas mit voller Wucht in Richtung von Vanessa wirft, reichen vollkommen aus, um die Situation als gefährlich einzustufen.

Aleks Petrovic entschuldigt sich zwar, postet aber gleichzeitig in seiner Story den Kommentar einer Userin, die sein Verhalten als unproblematisch ansieht und Vanessa als Schuldige sieht. Das macht Aleks’ Statement vollkommen unglaubwürdig. Viele User nehmen Aleks seine Entschuldigung jedenfalls nicht ab und ziehen ihn durch den Kakao.

Peinlicher Fehler: Aleks Petrovic veröffentlicht ChatGPT-Anweisungen

Doch es wird noch peinlicher. Als Aleks das Video plus Statement bei Instagram veröffentlichte, vergaß er nämlich, die Anweisungen von ChatGPT zu löschen. Wenig später bemerkte er seinen Fehler zwar und korrigierte sein Statement, doch zu spät. Mehrere User hatten den Text bereits gescreenshotet. und fingen an, sich über Aleks lustig zu machen.

Aleks Petrovic und Freundin Vanessa Nwattu haben sich mittlerweile getrennt.
Aleks Petrovic und Freundin Vanessa Nwattu haben sich mittlerweile getrennt.Gartner/imago

Durch die Anweisungen von ChatGPT wird deutlich, dass Aleks Vanessa eigentlich noch mehr verunglimpfen wollte, als er es bereits tut. „Ich würde den letzten Teil etwas vorsichtiger formulieren. Der Satz ‚Ich finde es sehr schade, was Vanessa hier versucht zu betreiben …‘ unterstellt ihr eine Absicht. Wenn die Situation öffentlich oder rechtlich sensibel ist, ist es meist klüger, bei deiner eigenen Wahrnehmung zu bleiben. Das wirkt souveräner und nimmt Angriffsfläche. Hier ist eine Version, die Verantwortung übernimmt ohne schwach zu wirken.“

Aleks reagierte bereits auf die verhöhnenden Kommentare der User und schrieb: „An alle Experten: Respekt, dass ihr kein ChatGPT nutzt.“

Mal wieder scheint Aleks die Situation nicht zu verstehen: Es geht nicht darum, dass er ChatGPT für sein Statement benutzt hat. Es geht darum, dass sich Aleks mit dem Hinweis von ChatGPT selbst entlarvt. Selbst ChatGPT, was darauf programmiert ist, dem Nutzer gefallen zu wollen, kritisiert ihn indirekt. Die Anmerkung von ChatGPT beweist, wie sehr Aleks in seiner eigenen Opferrolle, die er sich selbst geschaffen hat, gefangen ist. Dass er immer wieder dazu neigt, anderen Personen eine Mitschuld zu geben – vor allem seiner Ex Vanessa – und diese problematische Verhaltensweise wohl auch niemals ganz ablegen kann.

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