Eier gehören zu den liebsten Lebensmitteln der Deutschen. Sie werden als Spiegelei gegessen, als Rührei, einfach nur gekocht oder manchmal auch als Omelett. Vor allem aber kommen sie herzhaft auf den Tisch. Aber: Wussten Sie, dass man Omelett auch süß servieren kann? Kein Witz: Im Kochbuch der DDR haben wir das Omelett „Stephanie“ entdeckt, ein süßes und besonders fluffiges Omelett mit Konfitüre und Weinbrand. Damit das Frühstück richtig lustig wird: Hier ist das Rezept!
Omelett „Stephanie“ klingt nach einem Fiebertraum
Omelett in süß? Das hört sich nach einem absoluten Fiebertraum an. Doch es ist wahr: Im DDR-Kochbuch ist das Omelett „Stephanie“ verewigt. Ein fluffiges Omelett aus Eiern, das mit Zucker statt mit Salz gewürzt und mit Marmelade bestrichen wird. Und das soll schmecken? Überzeugen Sie sich selbst! Wir präsentieren Ihnen das besondere Rezept. Wer die namensgebende Stephanie ist, konnten wir übrigens leider nicht herausfinden. Aber diese Info wird zum Glück auch nicht gebraucht, wenn man süße Omelett zubereiten möchte.
In der Anleitung wird übrigens sogar Weinbrand verwendet – er kommt in die Konfitüre, bevor sie auf das süße Omelett gestrichen wird. Mit dem Omelett „Stephanie“ wird Ihr Frühstück also unter Umständen nicht nur ganz anders als sonst, sondern auch richtig lustig. Übertreiben Sie es nicht mit dem Schnaps, wenn Sie danach zur Arbeit müssen. Wer das volle Aroma des Omeletts „Stephanie“ genießen will, probiert das Rezept vielleicht lieber am Wochenende aus. Guten Appetit!
Zutaten für Omelett Stephanie
Sie brauchen:
3 Eier
65 g Zucker
Salz
50 g Mehl
Konfitüre
Puderzucker
etwas Weinbrand

Zubereitung: So machen Sie ein Omelett „Stephanie“
Schritt 1: Backofen auf mittlere Hitze (etwa 180 Grad Ober-/Unterhitze) vorheizen. Eine flache Backform sorgfältig einfetten und leicht mit Mehl ausstäuben.
Schritt 2: Die Eigelbe mit der Hälfte des Zuckers in einer Schüssel so lange schaumig schlagen, bis eine helle, cremige Masse entsteht. Anschließend die Eiweiße mit einer Prise Salz zu steifem Schnee schlagen. Sobald der Eischnee fast fertig ist, den restlichen Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis die Masse fest und glänzend ist.
Schritt 3: Den Eischnee auf die Eigelbmasse geben. Das Mehl – nach Belieben mit einer Messerspitze Backpulver vermischt – darüber sieben. Nun alles rasch, aber vorsichtig unterheben, damit die Luftigkeit der Masse erhalten bleibt.


