Wer kann diesem Blick widerstehen?  Foto: imago images/Westend61

Viele Tiere haben sich in den letzten Monaten daran gewöhnt, viel Zeit mit Frauchen oder Herrchen zu verbringen. Gerade Hundebesitzer sollten ihre Tiere aber wieder auf mehr Zeit alleine vorbereiten, erklären Experten der Tierschutzorganisation Vier Pfoten. Denn plötzliche Trennung könne bei manchen Hunden Angst hervorbringen und zu Verhaltensauffälligkeiten führen.

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Ihre Empfehlung: Das Tier schrittweise allein im Haus lassen, und diese Zeit langsam sukzessive steigern. Nach und nach lerne das Tier darauf zu vertrauen, dass Frauchen auch wieder zurückkehren wird. Auch ab und zu ignoriert zu werden, kann für den Hund gesund sein - gerade wenn er sonst viel Aufmerksamkeit verlangt.

Damit dem Vierbeiner allein daheim nicht zu langweilig wird, empfehlen die Experten kleine Aktivitäten zu gestalten, bei denen er sich gut selbst beschäftigen kann, wie das Spielen mit einem Futterball oder einem selbstgemachten Schnüffelteppich.

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Und damit nicht jeder Gang zur Haustür für Aufregung sorgt, kann es helfen, Schuhe und Jacke mehrmals am Tag an- und auszuziehen, ohne dabei das Haus zu verlassen. So verknüpft der Hund diese Signale nicht gleich mit der Abwesenheit seines Besitzers.

Wer seinen Schützling bei seinen täglichen Besorgungen mitnehmen will, sollte darauf achten, ihn nicht alleine im Auto oder angeleint vor dem Supermarkt zu lassen. Gerade zutrauliche Tiere können so schnell entführt werden, warnen die Tier-Experten. Schon allein deswegen mache es Sinn, den Hund an das Alleinsein zu Hause zu gewöhnen.