In Pool und See

Aqua-Fitness: Mit 5 Übungen im Wasser in 15 Minuten fit und schlank! Ganz ohne teure Kurse

Muskeln stärken, abnehmen und dabei die Gelenke schonen: Diese fünf einfachen Übungen im Wasser dauern nur 15 Minuten. Probieren Sie es beim nächsten Schwimmbad-Besuch aus!

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Probieren Sie beim nächsten Schwimmbad-Besuch die Fit-und-Schlank-Übungen im Wasser aus.
Probieren Sie beim nächsten Schwimmbad-Besuch die Fit-und-Schlank-Übungen im Wasser aus.DC_1/ Imago

Fit werden, schlank werden und dabei die Gelenke schonen – genau das macht Wassergymnastik so beliebt. Der Wasserwiderstand sorgt dafür, dass die Muskeln bei jeder Bewegung arbeiten müssen, während der Auftrieb Rücken, Knie und Hüften entlastet. Für ein effektives Aqua-Training braucht es weder einen Kurs noch teure Ausrüstung. Schon wenige Übungen im Schwimmbad oder Badesee bringen den Kreislauf in Schwung, stärken den ganzen Körper und können beim Abnehmen helfen. Bereits 15 bis 20 Minuten, zwei- bis dreimal pro Woche, reichen.

1. Marschieren im Wasser

Marschieren im Wasser wärmt auf, verbraucht Kalorien und trainiert Beine und Po.
Marschieren im Wasser wärmt auf, verbraucht Kalorien und trainiert Beine und Po.Eisend/ Imago

Das Wasser-Marschieren ist perfekt zum Start der Aquafitness, es wärmt den Körper auf und trainiert Beine, Po und Rumpf. So geht’s:
– Stellen Sie sich in brusttiefes Wasser.
– Gehen Sie auf der Stelle und ziehen Sie die Knie dabei möglichst hoch. Schwingen Sie die Arme kräftig mit.
– Spannen Sie den Bauch leicht an und halten Sie den Oberkörper aufrecht.
– Steigern Sie das Tempo nach und nach. Dauer: 1 bis 2 Minuten

2. Beinschwingen im Pool

Das seitliche Beinschwingen stärkt die Muskulatur an Po und Hüften.
Das seitliche Beinschwingen stärkt die Muskulatur an Po und Hüften.imago sportfotodienst

Beim Beinschwingen zur Seite im Wasser stärken Sie die Hüft- und Gesäßmuskulatur und verbessern die Stabilität. So geht’s:
– Stellen Sie sich seitlich an den Beckenrand und halten Sie sich bei Bedarf fest.
– Verlagern Sie das Gewicht auf ein Bein. Führen Sie das andere Bein gestreckt langsam zur Seite und wieder zurück.
– Der Oberkörper bleibt möglichst ruhig. 
– Nach den Wiederholungen die Seite wechseln.
– 15-mal pro Bein

3. Machen Sie den „Hampelmann“

Bei der „Hampelmann“-Übung in die Grätsche springen und die Arme nach oben.
Bei der „Hampelmann“-Übung in die Grätsche springen und die Arme nach oben.IMAGO/Zoonar.com/Robert Kneschke

Aqua-Jumping-Jack ist ein weiterer Klassiker bei der Gymnastik im Pool. Die „Hampelmann“-Übung wird im Wasser besonders gelenkschonend. So geht’s:
– Stehen Sie aufrecht, die Arme liegen seitlich am Körper.
– Springen Sie leicht in die Grätsche und führen Sie gleichzeitig die Arme seitlich bis auf Schulterhöhe nach oben. Kehren Sie anschließend in die Ausgangsposition zurück.
–Bewegen Sie Arme und Beine gegen den Wasserwiderstand bewusst und kontrolliert.
– 20 bis 30 Wiederholungen

4. Radfahren im Wasser

Mit dem Oberkörper bequem am Beckenrand und mit den Beinen quasi Radfahren.
Mit dem Oberkörper bequem am Beckenrand und mit den Beinen quasi Radfahren.DC_1 / Imago

Die Radfahrer-Bewegung im Wasser ist eine ideale Übung für Bauch, Beine und die tief liegende Rumpfmuskulatur. So geht’s:
–Lehnen Sie sich mit beiden Armen an den Beckenrand.
– Heben Sie die Beine an, sodass sie frei im Wasser schweben. Machen Sie nun Fahrbewegungen wie auf einem Fahrrad.
– Halten Sie den Bauch angespannt und die Schultern locker.
–Dauer: 30 bis 60 Sekunden

5. Armdrücken unter Wasser

Beim Armdrücken kräftigen Sie Ihre Oberarme, Schultern und Brustmuskulatur. Durch den Wasserwiderstand werden die Muskeln intensiv gefordert, ohne die Gelenke zu belasten. So geht’s:
– Stellen Sie sich aufrecht in brusttiefes Wasser.
– Strecken Sie beide Arme auf Schulterhöhe nach vorne aus, die Handflächen zeigen zueinander.
– Drücken Sie die Arme kräftig seitlich nach außen, als wollten Sie das Wasser wegschieben.
– Führen Sie die Arme anschließend langsam wieder vor dem Körper zusammen.
– Während der Bewegung den Bauch anspannen und die Schultern unten halten.
– 15 bis 20 mal wiederholen

Darum ist Wassergymnastik so effektiv

Durch den Wasserauftrieb lastet deutlich weniger Gewicht auf den Gelenken. Gleichzeitig erzeugt jede Bewegung Widerstand, sodass Muskeln fast automatisch stärker arbeiten müssen. Deshalb eignet sich Aqua-Fitness besonders für Menschen mit Übergewicht, Knie- oder Rückenproblemen, aber auch für alle, die im Sommer etwas für ihre Fitness tun möchten, ohne dabei stark ins Schwitzen zu geraten.

Tipp: Führen Sie die Übungen im brusttiefen Wasser kontrolliert und mit sauberer Technik aus. Wenn Sie die Intensität steigern möchten, können Sie einzelne Bewegungen nach und nach schneller ausführen. Denn je höher die Bewegungsgeschwindigkeit, desto größer ist der Wasserwiderstand und damit auch der Trainingseffekt.