Die Sommerferien stehen vor der Tür und viele planen eine Flugreise in ferne Länder. Natürlich wandern dann auch Handy, Laptop und Powerbank mit ins Gepäck. Doch Vorsicht: Wer mit Akkus fliegt, muss sich an strenge Regeln halten. Sonst bleibt das gute Stück am Flughafen liegen.
Defekte Akkus sind große Gefahrenquelle im Flugzeug
Denn Akkus gelten als Gefahrgut. Und zwar nicht ohne Grund: Selbst kleine Handy-Akkus können bei Defekten zum gefährlichen Brandsatz werden. Deshalb gilt weltweit: Lose Akkus und Powerbanks gehören ins Handgepäck, niemals in den Koffer. Wer sie trotzdem eincheckt, riskiert Ärger.
Grundsätzlich dürfen Fluggäste Akkus und Powerbanks mit an Bord nehmen, aber nur unter klaren Bedingungen. Pro Person sind maximal zwei Ersatzakkus erlaubt, jeweils bis 100 Wattstunden. Stärkere Akkus müssen vorher bei der Airline angemeldet werden.

Immer mehr Zwischenfälle an Bord wegen Akkus
Viele Fluggesellschaften kontrollieren inzwischen streng, weil die Zahl der Zwischenfälle steigt. In den USA melden Behörden ein bis zwei Akku-Zwischenfälle im Flugverkehr pro Woche. Das liegt auch daran, dass die Qualität günstiger Akkus oft zu wünschen übrig lässt.
Wie verhalte ich mich beim Check-In richtig? Am besten direkt erwähnen, dass man Powerbanks oder lose Akkus dabeihat. Meist wird ohnehin gefragt, ob sich ein Akku im Aufgabegepäck befindet. Bei der Sicherheitskontrolle gehört die Powerbank aus dem Rucksack aufs Band, und zwar gut sichtbar ohne Hülle.


