Das bestätigte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) erklärte zudem: „Bei unseren vorübergehenden Grenzkontrollen sind in den letzten zwei Wochen schon über 400 Haftbefehle vollstreckt und über 50 Hooligans an der Einreise gehindert worden. Das zeigt, es ist gut, dass wir während der EM auch an den Grenzen zu Dänemark, den Benelux-Staaten und Frankreich kontrollieren.“
Solche Kontrollen seien bis zum 19. Juli und damit fünf Tage nach dem EM-Endspiel „lageabhängig und flexibel“ vorgesehen. Das Ganze sei ein „riesiger Kraftakt“ für die Polizei in Bund und Ländern, für die Bundespolizei „sogar der größte Einsatz ihrer Geschichte.“ Bei dem Turnier sind in Berlin auch Polizisten aus Österreich und Polen im Einsatz - zum Beispiel am Olympiastadion.

