„Wolle“ Förster

Dresdener Unternehmer geht baden: Zoll kassiert Gummi-Jetski ein

Wolfgang „Wolle“ Förster sorgt mit seinem geplanten Auftritt beim Possendorfer Teichfliegen für Aufsehen. Doch der Zoll macht ihm zunächst einen Strich durch die Rechnung.

Author - Sebastian Krause
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Wolfgang „Wolle“ Förster auf seinem Gummi-Jetski.
Wolfgang „Wolle“ Förster auf seinem Gummi-Jetski.Screenshot: Instagram@wolle.official

Der Multi-Unternehmer Wolfgang „Wolle“ Förster (71) greift jetzt auch auf dem Wasser an – und sorgt schon vor der Premiere für Wirbel. Für seine Moderation beim Possendorfer Teichfliegen am 12. Juli wollte er mit einem aufblasbaren Jetski glänzen. Doch der erste Versuch ging buchstäblich ins Wasser.

Zoll fischt die Lieferung bei einer Stichprobe heraus

Denn sein „Wasser-Moped“, bestellt beim chinesischen Online-Händler Alibaba Express, schaffte es gar nicht erst ins heimische Planschbecken. Der Zoll fischte das 560-Euro-Gummigefährt bei einer Stichprobe heraus – und stoppte die Lieferung eiskalt. Das berichtet das Online-Portal „Tag24“.

Zweite Bestellung über Amazon ist erfolgreich

Der Grund: „Auf der Verpackung war zwar das CE-Zeichen, nicht aber am Jetski“, sagte Wolle Förster „Tag24“. Ohne diese Kennzeichnung darf ein Produkt in Europa nicht verkauft werden, da sie für die Einhaltung von Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzstandards steht. Folge: „Das war bei meinem ersten Jetski nicht der Fall, der Zoll hat es an den Absender zurückgeschickt.“

Doch Aufgeben ist für Förster keine Option. Statt Frust gab es einen neuen Versuch – diesmal bei Amazon. Kosten: satte 760 Euro. Dafür ist das neue Spaßmobil für zwei Personen ausgelegt und trägt bis zu 220 Kilo. Die Jungfernfahrt absolvierte der 71-Jährige stilecht im eigenen Pool. „Auf einem Teich kann mein Gummijet mit fünf bis zehn Stundenkilometern übers Wasser düsen“, freute er sich. Möglich macht das ein abnehmbarer Propeller mit Akku-Antrieb.

Förster will vor dem Auftritt noch einmal üben

Und Wolle wäre nicht Wolle, wenn er nicht noch einen draufsetzen würde. „Sollte ich mal tauchen gehen, dann kann ich den Propeller auch als Antrieb nutzen“, sagte er.

Der Dresdner Multiunternehmer Wolfgang Förster (re.) auf der Couch mit Dragqueen Olivia Jones.
Der Dresdner Multiunternehmer Wolfgang Förster (re.) auf der Couch mit Dragqueen Olivia Jones.imago/Andreas Weihs

Für das große Spektakel in Possendorf (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) rüstet sich der Hobby-Kapitän weiter auf. „Auf jeden Fall besorge ich mir noch einen Neoprenanzug. Denn bei jedem Teichfliegen bin ich bisher nass geworden. Die selbst gebauten Mobile überstanden oft den Flug ins Becken, aber wenn ich später draufstand, gluckerten sie unter“, sagte er. Bevor es vor mehr als 1000 Zuschauern ernst wird, will der 71-Jährige aber noch trainieren und „noch ein paar Übungsrunden auf einem richtigen Gewässer außerhalb meines Pools drehen“.

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