Das ist ein echter Hammer! Coach Cristian Fiel (46) war bei Hertha BSC ein Flop, wurde nach nur sieben Monaten im Februar 2025 gefeuert. Jetzt hat er einen neuen Job bei Champions-League-Klub RB Leipzig. Er wird dort Assistent von Martin Demichelis (45). Ein Rückschritt mit ganz viel Fortschritt.
Fiels neues Glück: Vom Cheftrainer zum Assistenten
16 Monate hatte Fiel keinen Job, jetzt unterschrieb er bei RB Leipzig. In der Trainerbank-Hierarchie geht er einen Schritt zurück. Doch vielleicht ist das die beste Entscheidung seines Lebens. Fiel war zwar bisher immer Cheftrainer (Dynamo Dresden, 1. FC Nürnberg und Hertha BSC), doch vom Wesen ist er eher der nette Kumpeltyp.
Hohes Fachwissen, aber er wollte nie einem Spieler wehtun. Das wurde ihm bei Hertha BSC zum Verhängnis. Menschlich hatte Fiel bei den Blau-Weißen einen starken Eindruck hinterlassen – auch noch bei seinem Abgang im Februar 2025 mit einer rührenden Abschiedsrede in der Kabine vor der gesamten Mannschaft.
Trotz des Scheiterns bei Hertha genießt Fiel einen guten Ruf als Fachmann. Spieler loben seit Jahren seine offene Art, seine Nähe zur Mannschaft und seine Fähigkeiten im Umgang mit jungen Talenten. Gerade als Entwickler von Nachwuchsspielern machte er sich einen Namen.

Fiel spricht spanisch wie RB-Coach Martín Demichelis
Genau deshalb könnte die Rolle bei RB Leipzig perfekt zu ihm passen. Statt Woche für Woche als Cheftrainer Ergebnisse erklären und den öffentlichen Druck aushalten zu müssen, kann Fiel nun seine Stärken im Hintergrund einbringen.
RB-Sportdirektor Marcel Schäfer ist über den Fiel-Coup glücklich: „Wir freuen uns, die wichtigen Positionen im Trainerteam mit starken Persönlichkeiten, unterschiedlichen Historien und sehr großer Expertise besetzt zu haben. Wir sind gemeinsam mit Martín überzeugt davon, in dieser Trainerkonstellation erfolgreich arbeiten und unsere ambitionierten Ziele erreichen zu können.“


