Saisonstart bei Hertha BSC am Montagnachmittag. Die wichtigste Nachricht: Bisher ist kein weiterer Topstar weg. Doch das könnte in den nächsten Tagen so weit sein. Es geht um Torwart Tjark Ernst (23). Doch wohin? Alles sah bisher nach einem Wechsel zum VfL Wolfsburg aus, doch jetzt mischt der schottische Meister Celtic Glasgow mit.
Celtic sucht unter Zeitdruck neue Nummer 1
Die Schotten suchen händeringend eine neue Nummer 1, weil Oldie-Keeper Kasper Schmeichel (39) seine Karriere wegen einer Schulterverletzung beenden musste. Die schottischen Medien berichten nun, dass Ernst der Topkandidat bei Celtic ist. Denn sie wollen einen mitspielenden Keeper. Ernst würde die Champions League winken (Celtic spielt in der Qualifikation), die Europa League wäre ihm sicher.
BREAKING! 🚨🍀 Tjark Ernst a Celtic 'transfer target' amid stellar interest in Hertha Berlin keeperhttps://t.co/eCGxcRv1gf pic.twitter.com/XRwGI9de1L
— Daily Record Sport (@Record_Sport) June 28, 2026
Eigentlich ist mit Wolfsburg alles klar, aber...
Eigentlich hatte Ernsts Berater schon einen Arbeitsvertrag für den Keeper beim VfL Wolfsburg ausgehandelt. Doch Ernst lässt sich noch immer Zeit für die Entscheidung. Liegt es an Celtic? Abwarten, was da in den nächsten Tagen passiert. Für 5 Millionen Euro Ablöse kann Ernst den Klub verlassen.
Noch war Tjark Ernst am Montag auf dem Schenckendorffplatz und trainierte eifrig mit Torwarttrainer Andreas Menger und seinen Keeper-Kollegen. Er hechtete von einer Torecke in die andere, doch sein Absprung ist wohl nur noch eine Frage der Zeit.
Leitl wurde nach dem Training nach der Zukunft von Ernst gefragt und der Trainer drückt sich so aus: „Ja, klar will ich natürlich, dass so viele Spieler wie möglich bleiben. Aber da ist, glaube ich, die Situation auch ganz klar bestimmt. Es gibt wohl eine Anfrage.“

Leitl bestätigt Anfrage für Ernst
Leitl erklärt weiter: „Ich glaube, dass Tjark jetzt in der Situation ist, dann auch eine Entscheidung zu treffen. Und die warten wir ab. Und wir müssen uns darauf vorbereiten, in die eine oder in die andere Richtung.“ Natürlich hofft der Coach, dass Ernst bleibt.
Doch die Jagd auf den Keeper hat jetzt nochmal eine andere Wendung genommen: Celtic statt Wolfsburg? Unterdessen gab sich VfL-Sportdirektor Dieter Hecking optimistisch: „Wir sind nach wie vor guter Dinge, dass Tjark bei uns zusagt. Wir hoffen auf eine zeitnahe Entscheidung.“
Geschäftsführer Dr. Peter Görlich will das Thema Ernst erst abblocken und sagt nur süffisant: „Ich habe so viel telefoniert, dass ich gar nicht mehr weiß, wer tatsächlich dran war.“ Dann sagt er: „Wir sind Vertragspartner des Spielers. Noch ist er hier. Aber natürlich weckt ein solcher Torhüter, der eine derartige Ausstrahlung schon in jungen Jahren hat, das Interesse am Markt. Aber Tjark weiß auch, was er an uns hat, welche Position er in Zukunft hier einnehmen kann. Wir werden sehen, wie die verschiedenen Parteien Entscheidungen treffen.“

Hertha-Boss Görlich: „Nichts ist ausgeschlossen“
Das Pokerspiel läuft auf Hochtouren und Hertha möchte die höchstmögliche Ablösesumme kassieren. Görlich: „Dieses Abwägen ist nie einfach. Weil erstens sprechen wir über Menschen und zweitens sprechen wir über strategische Kaderpositionen. Und der Torhüter ist nun mal eine wichtige Position. Nichts ist ausgeschlossen, aber wir sind vorbereitet, wenn gewisse Szenarien eintreten.“ Wolfsburg oder Glasgow, es bleibt spannend.


