Ein Freizeitabenteuer endete in Brasilien tödlich: Eine 21‑jährige Frau stürzte beim Rope Jumping von einer Brücke, weil das Sicherungsseil nicht befestigt war. Ein unfassbares Versagen, das nun weltweit Entsetzen auslöst.
Mitarbeiter vergaßen das Sicherungsseil
Der Unfall ereignete sich an der Ponte do Esqueleto nahe Limeira im Bundesstaat São Paulo. Laut Stadtverwaltung, die sich auf die Militärpolizei beruft, hatten Mitarbeiter des Extremsport‑Anbieters vergessen, die junge Frau überhaupt mit dem Sicherungsseil zu verbinden. Statt eines kontrollierten Sprungs fiel die Studentin Maria de F. rund 40 Meter in die Tiefe.
Videos zeigen, wie drei Männer die Frau zum Rand der Brücke tragen und sie hinabwerfen. Daneben: das unbenutzte Sicherungsseil, ordentlich zusammengerollt. Ein Bild, das kaum zu ertragen ist. Nach ihrem Sturz zeigte ein Zeuge, der filmte, auf das am Boden zurückgebliebene Seil und rief: „Leute, das Seil!“ Rettungskräfte konnten nur noch den Tod der 21‑Jährigen feststellen. Sechs Beteiligte wurden festgenommen.

Rope Jumping gilt als Extremsport für Adrenalinjunkies. Anders als beim Bungee Jumping ist das Seil kaum elastisch. Der Sturz wird durch eine Pendelbewegung abgefangen. Vorausgesetzt natürlich, das Seil ist überhaupt befestigt. Genau daran scheiterte es hier auf dramatische Weise.


