Schock für Wintersport-Fans: In den Alpen herrscht Schneekrise! Seit Wochen fällt kaum frischer Schnee – und das ausgerechnet kurz vor den Olympischen Winterspielen 2026 in Italien. Die berühmte Stelvio-Piste in Bormio? Fast braun statt weiß! Ein aktuelles Webcam-Foto zeigt: Im Ort liegt überhaupt kein Schnee, auf 1945 Metern gerade mal 20 Zentimeter. Der letzte Schneefall? Vor fünfeinhalb Wochen!
Die Folge: Schneekanonen laufen im Dauereinsatz. Ohne Kunstschnee geht nichts mehr. Besonders heikel: Die Olympia-Abfahrt startet nur etwas höher – auf 2255 Metern. FIS-Präsident Johan Eliasch schlug bereits Alarm: „Die italienische Regierung muss die Vorbereitungen beschleunigen!“ Denn lange fehlten Gelder, die Organisatoren kämpften ums Überleben.
Schneekanonen laufen im Dauereinsatz
Auch Livigno, nur 37 Kilometer entfernt, stand auf der Kippe. Dort sollen Snowboard- und Freestyle-Wettbewerbe stattfinden. Halfpipe, Sprünge, Slopestyle – alles braucht massenhaft Schnee. Doch technische Probleme bremsten die Produktion. Jetzt die Wende: Fabio Massimo Saldini, Chef des Olympia-Bauunternehmens, verspricht: „Wir können 28.000 Kubikmeter Schnee pro Tag garantieren. Alle 53 Schneekanonen laufen!“
Livignos Bürgermeister gibt sich kämpferisch: „Wir werden genug Schnee haben – sogar mehr als erwartet!“ Auch Eliasch ist inzwischen optimistisch: „Die Fortschritte sind sichtbar. Das Team verdient Anerkennung.“


