Wer Filme und Serien schaut, die in New York spielen, der erkennt dieses kultige Art-Deco-Gebäude sofort. Das Chrysler Building sticht in der Skyline Manhattans hervor, nicht zuletzt wegen der spitzenartigen Form. Doch so ikonisch es auch ist, die Touristenattraktion soll nun für (vergleichsweise) wenig Geld verkauft werden – und haben will sie keiner.
Chrysler Building gehört zur Skyline von New York
Der 318 Meter hohe Wolkenkratzer in New York ist ein wirklich beeindruckendes Stück Architektur: 1929 wurde es kurz vor der Weltwirtschaftskrise und nach nur zwei Jahren Bauzeit fertiggestellt, 1930 zogen erste Mieter ein. Für ein ganzes Jahr war das Chrysler Building das höchste Gebäude der Welt – dann schnappte ihm das Empire State Building bei seiner Fertigstellung den ersten Platz weg.
Optisch ist das Chrysler Building trotzdem auch heute noch eindrucksvoll. Die Dachkrone mit mehreren Bögen aus rostfreiem Stahl und einer nadelförmigen Spitze erinnert optisch an die damaligen Kühlerhauben der Chrysler-Autos und spiegelt die Begeisterung für technischen Fortschritt in jener Zeit wider.

Heute ist das Chrysler Building hauptsächlich ein Bürogebäude. Auf 77 Etagen und 117.000 Quadratmetern finden renommierte Anwaltskanzleien, eine große Künstleragentur und Coworking-Anbieter Platz. Doch gerne sind sie da nicht. Altmodische Räume mit zu kleinen Fenstern, abblätternde Farbe, defekte Aufzüge und unsauberes Wasser aus den fest installierten Trinkbrunnen gehören zu den verbreiteten Beschwerden beim Vermieter.


