Diese Nachricht dürfte für viele Mitarbeiter im Vertrieb von Mercedes ein Schock sein: Laut einem Bericht von BILD hat Mercedes-Benz sämtliche Autohäuser an einen Unternehmer aus Kanada verkauft. Kuldeep Billan, Gründer und Chef der Alpha Auto Group, soll der neue Eigentümer sein. Bundesweit sind laut dem Bericht 8000 Mitarbeiter in 200 Niederlassungen betroffen.
In Berlin sind sieben Standorte von Mercedes betroffen
Das hat das Blatt aus Unternehmerkreisen erfahren. Betroffen sind in Berlin sieben Standorte, 1500 Mitarbeiter müssen hier um ihre Jobs bangen. Es geht um die Mercedes-Niederlassungen in Spandau, in der Holzhauser Straße und der Rhinstraße, in Marienfelde (ohne Werk), um das Mercedes-Werk am Salzufer, das AirportCenter Schönefeld und das Lack- und Karosseriezentrum in Ludwigsfelde.
Und es soll nicht nur um Mercedes in Berlin gehen: In den Berichten heißt es auch, dass auch andere Niederlassungen unter anderem in Hamburg, München und Rhein-Ruhr bald an der Reihe sein könnten. Müssen nun rund 8000 Mitarbeiter bei Mercedes in verschiedenen Bereichen um ihre Jobs bangen? Das ist im Moment unklar.

Mitarbeiter von Mercedes spricht von Abfindungen
Unklar ist auch, was die Änderungen in Berlin zu bedeuten haben. So heißt es im Bericht von BILD, den Mitarbeitern seien – sollten sie von sich aus gehen wollen – Abfindungen in Höhe von 30.000 Euro angeboten worden – „plus ein paar Monatsgehälter“, sagte ein Mitarbeiter einer Niederlassung. Für Mitarbeiter, die schon seit Jahren und Jahrzehnten im Unternehmen seien, sei das enttäuschend.


