Plötzlich knallte es

Kiosk explodiert: Drei Tote bei Feuer-Katastrophe in Düsseldorf

Als die Einsatzkräfte eintreffen, steht der Kiosk im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses bereits vollständig in Flammen.

Teilen
Bei dem Brand des Wohnhauses in Düsseldorf gab es Tote und Verletzte.
Bei dem Brand des Wohnhauses in Düsseldorf gab es Tote und Verletzte.Jana Glose/dpa

Eine Explosion riss Menschen in Düsseldorf in der Nacht zum Donnerstag aus dem Schlaf. Dann rückte auch schon die Feuerwehr zu einem Großeinsatz an. Ein Kiosk in der unteren Etage eines Wohnhauses brannte lichterloh. Drei Menschen starben in dem Feuer-Inferno, zwei weitere ringen am Morgen nach der Katastrophe noch mit dem Tode.

Als die Einsatzkräfte in der Lichtstraße im Stadtteil Flingern eintrafen, habe der Kiosk im Erdgeschoss bereits vollständig gebrannt und die Flammen hätten das erste Obergeschoss des Mehrfamilienhauses erreicht. Mehrere Menschen standen auf den Balkonen des teilweise verrauchten Wohnhauses. Die Feuerwehr rettete sie über Drehleitern.

In der Nacht zum Donnerstag ist aus bislang ungeklärter Ursache ein in einem Wohnhaus integrierter Kiosk in Brand geraten. 
In der Nacht zum Donnerstag ist aus bislang ungeklärter Ursache ein in einem Wohnhaus integrierter Kiosk in Brand geraten. Federico Gambarini/dpa

Feuer-Inferno in Düsseldorf: Unfall oder technischer Defekt?

Die Ursache für den Brand war zunächst unklar, wie ein Sprecher der Polizei am Vormittag sagte. Es werde in alle Richtungen ermittelt. So sei unklar, ob es sich etwa um ein Unfallgeschehen oder einen technischen Defekt handele.

Laut Feuerwehr wurden 16 Menschen vom Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus gebracht – darunter die zwei lebensgefährlich Verletzten. Drei Menschen wurden von den Einsatzkräften tot aufgefunden.

Die Ermittlungen zur Identifizierung der Toten dauern an. Derzeit laufen noch weitere Sicherungsmaßnahmen an dem Gebäude, die Feuerwehren sollen noch mehrere Stunden im Einsatz sein, hieß es. Zeitweise waren über 100 Feuerwehrleute im Einsatz, sie betreuten rund 70 Menschen vor Ort. ■