Ein Foto sorgt gerade in den sozialen Medien für hitzige Diskussionen: Eier in transparenten Plastikverpackungen bei Kaufland. Ein Kunde postete das Bild auf der Plattform Threads mit den Worten: „Rohe Eier jetzt in Plastikverpackungen? Ist das euer Ernst, Kaufland?“ Und die Kommentare überschlugen sich.
So reagieren Kunden auf die Plastik-Eier
Die Meinungen könnten unterschiedlicher nicht sein. Während einige Nutzer die Aufregung schlicht nicht verstehen – „Isst du das Plastik oder die Eier?“ –, finden andere die Verpackung sogar besser als Pappe: „Plastik ist hygienischer und verhindert, dass bei beschädigten Eiern alles vollsifft.“ Wieder andere werden grundsätzlicher: „Bodenhaltung kaufen wollen und dann über Plastikverpackung meckern?“
Ein Nutzer aus der Branche lieferte schließlich die nüchterne Erklärung: Der Lieferant für die übliche Kartonverpackung habe Lieferprobleme gehabt, weshalb auf die Plastikalternative zurückgegriffen werden musste. Die sei nicht die Regel.
Und dann war da noch der nostalgische Kommentar: „Zu DDR-Zeiten gab es sogar Styropor-Packungen, die damals im Kreislauf zurückgegeben wurden.“

Was in Deutschland gerade für Diskussionen sorgt, ist anderswo längst Alltag. In den USA und Brasilien waren Plastikverpackungen für Eier lange Zeit Standard – erst in jüngster Zeit setzt sich die Branche dort mit Hochdruck für plastikfreie Alternativen aus recyceltem Papier ein. In vielen asiatischen Ländern werden Eier traditionell lose oder in offenen Plastiktrays verkauft, ohne jede Umverpackung.


