Metallfremdkörper

Kaufland ruft bundesweit dieses Produkt zurück

In einem K-Classic-Produkt bei Kaufland könnten Metallteile stecken. Auch Edeka und Globus rufen Erdüsse zurück.

Author - Sebastian Karkos
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Kaufland warnt seine Kunden vor dem Verzehr eines Produkts.
Kaufland warnt seine Kunden vor dem Verzehr eines Produkts.Steinsiek.ch/imago

Kunden, aufgepasst! Kaufland warnt vor dem Verzehr eines Erdnuss-Produkts. Es soll nicht konsumiert, sondern zurückgebracht werden. Es handelt sich um die „K-Classic Choc it bunte Erdnüsse 300 Gramm“. Das Produkt stammt von der Firma Piasten GmbH aus dem fränkischen Forchheim.

Rückruf erfolgt „rein vorsorglich“

Wie das Unternehmen mitteilt, erfolgt der Rückruf bundesweit und „rein vorsorglich, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass über eine an uns gelieferte Rohware Metallfremdkörper enthalten sein könnten. Eine Verletzung beim Verzehr kann nicht ausgeschlossen werden“.

Bei diesen Erdnuss-Produkten ist Vorsicht geboten.
Bei diesen Erdnuss-Produkten ist Vorsicht geboten.Piasten GmbH

Betroffen sind bei dem Kaufland-Produkt, das als Eigenmarke K-Classic vertrieben wird, die Chargennummern L6055Z, L6155Z und L6555Z mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 10. Mai 2027, 11. Mai 2027 und 15. Mai 2027. Andere Mindesthaltbarkeitsdaten sind nicht betroffen.

Auch Erdnuss-Rückrufe bei Edeka und Globus

Aus dem gleichen Grund wurden auch die „Treets Salted Peanuts Vegan 200 Gramm“ zurückgerufen, die bundesweit bei Edeka und Globus verkauft werden. Hier lautet die Chargennummer L6155Z, das Mindesthaltbarkeitsdatum ist der 11. Mai 2027. Die Chargennummer und das Mindesthaltbarkeitsdatum sind jeweils auf der Rückseite der Verpackung zu finden.

Die Firma Piasten schreibt: „Die Qualität und Sicherheit unserer Produkte haben für uns höchste Priorität. Wir bedauern den Vorfall sehr und entschuldigen uns bei allen Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten.“

Produktrückrufe sind nicht selten in Deutschland

Dass Produkte in Deutschland zurückgerufen werden, ist im Übrigen gar nicht so selten. Im Jahr 2025 gab es laut lebensmittelwarnung.de 323 Meldungen – das entspricht grob fast einem Rückruf pro Tag. Gründe sind meist Bakterien (z.B. Salmonellen oder Listerien), falsche Kennzeichnungen (etwa bei Allergenen) oder – wie im aktuellen Fall – Fremdkörper wie Glas oder Metall.

Am häufigsten werden Obst und Gemüse zurückgerufen, es folgen Süßwaren und Eis sowie Gewürze, Kräuter und Tee.

Wie ist Ihre Meinung zum Thema? Wann mussten Sie zuletzt Produkte im Supermarkt zurückgeben? Bitte schreiben Sie uns:leser-bk@berlinerverlag.com