Doro Pesch ist die deutsche Metal-Queen. imago/Roger Buerke

Es war so etwas wie der kleine Lichtblick der deutschen Metal-Szene in der Corona-Pandemie. Nachdem bereits das große Wacken-Open-Air abgesagt werden musste, sollte eigentlich Mitte September das kleinere „Bullhead City“ stattfinden. Doch wegen steigender Infektionszahlen fällt nun auch das aus. Die deutsche Queen of Metal Doro Pesch (57) ist schwer enttäuscht, hat aber auch Verständnis.

Doro Pesch versteht „Bullhead City“-Absage: Gesundheit geht vor

„Wir haben uns alle riesig darauf gefreut“, sagte Pesch, die seit fast 40 Jahren im Metal-Geschäft ist. „Das wäre dieses Jahr das größte Rock-Konzert geworden.“ Sie verstehe die Entscheidung aber, wenn die Infektionszahlen steigen. Gesundheit gehe vor.

„Wir sind alle ganz todtraurig“, sagte Pesch. Sie habe am Montag von der Absage erfahren. „Mir standen sofort die Tränen in den Augen und ich bin den ganzen Tag irgendwie total geknickt.“ Sie hätte gern wieder in diesem Jahr auf der Bühne im schleswig-holsteinischen Wacken gestanden.

Beim kleinen Wacken waren bis zu 20.000 Gäste eingeplant

Das ursprünglich vom 16. bis 18. September geplante Festival „Bullhead City“ mit bis zu 20.000 Fans pro Tag wurde am Montag aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklung in der Region abgesagt. Auch Pesch wollte dort auftreten.

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Zuvor war bereits das traditionelle Heavy-Metal-Festival mit rund 75.000 Fans wie bereits 2020 wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. „In Anbetracht der derzeitigen Situation ist ein ausgelassenes Festival, wie es unsere Fans verdienen, aufgrund der zu ergreifenden Maßnahmen, zu denen unter anderem eine Maskenpflicht in nahezu allen Bereichen des Festivals gehört, nicht vorstellbar“, sagte Veranstalter Holger Hübner zur Begründung.