Kurz vor dem Osterfest warnt der Berliner Tierschutzverein eindringlich vor den Gefahren von Osterfeuern für Wildtiere. „Aus Tierschutzsicht ist der vollständige Verzicht auf Osterfeuer der sicherste Schutz für Tiere“, teilte der Tierschutzverein für Berlin und Umgebung mit.
In den Haufen nisten sich Tiere ein
Denn wo wochenlang Haufen aus Holz, Reisig oder Grünschnitt aufgeschichtet liegen, ziehen häufig Vögel, Igel, Amphibien, Insekten oder andere Wildtiere ein und nutzen sie als Unterschlupf. Wird so ein Haufen später angezündet, wird es für die Tiere zur tödlichen Falle.
Brennen die Osterfeuer, verharren die Tiere
„Werden diese Haufen später angezündet, verbrennen oder ersticken viele Tiere qualvoll, weil sie bei Gefahr oft verharren statt zu fliehen“, so der Verein. Wer dennoch ein Osterfeuer veranstalten wolle, solle den Haufen erst am Tag des Feuers aufschichten. Auch kann man den Haufen unmittelbar davor vollständig umsetzen, auch wenn das keinen kompletten Schutz für die Tiere biete.
Gleichzeitig betont der Verein, dass Totholz nicht in den Flammen enden müsse. Im Garten könne es als wilde Ecke zum Lebensraum für viele Tiere werden, die natürliche Entwicklung des Gartens stärken und die Artenvielfalt fördern. Und auch beim Essen lasse sich ein bewusst tierfreundliches Fest gestalten – etwa mit wiederverwendbaren Deko-Eiern oder pflanzlichen Alternativen beim Osteressen.


