Die Sonnencreme ist aufgetragen, das Handtuch eingepackt, die Temperaturen kratzen an diesem Wochenende an der 40-Grad-Marke. Bevor es Richtung Badesee oder Freibad losgeht, geht‘s noch schnell ins Auto. Was viele dabei aber nicht ahnen: Schon ein eingecremter Finger kann auf dem heißen Lack teure Spuren hinterlassen.
Sonnencreme brennt sich bei hohen Temperaturen ein
Der Grund: Während wir uns über warme Temperaturen freuen, leidet der Lack enorm darunter. Steht ein Auto stundenlang in der prallen Sonne, heizt sich das Auto extrem auf. Besonders dunkle Fahrzeuge erreichen Temperaturen von bis zu 80 Grad. Unter diesen Bedingungen reagieren manche Stoffe völlig anders als bei normalen Temperaturen.

Sonnencreme gehört dazu. Gelangt sie über Finger oder Handflächen auf den Lack, können sich die Rückstände regelrecht in die Oberfläche einbrennen. Was zunächst wie ein harmloser Schmierfleck aussieht, kann später matte Stellen oder Verfärbungen hinterlassen. Sind diese erst einmal eingebrannt, hilft oft nicht einmal mehr eine Politur. Im schlimmsten Fall, muss tief in die Tasche gegriffen und das Auto muss neu lackiert werden.
Achtung, aber auch andere Dinge können Ihrem Auto erheblichen Schaden zufügen: Beauty-Produkte wie Haargeel oder Lippenstift können den Lack ebenfalls angreifen. Wer Kinder hat, sollte auch bei Wachsmalstiften extrem vorsichtig sein und diese im Sommer vermeiden. Dieselbe Achtsamkeit gilt beim Tanken.
Wer Biodiesel benötigt muss unbedingt aufpassen, dass nichts über das Auto verschüttet wird. Im Alltag reichen oft Kleinigkeiten aus. Entscheidend ist deshalb schnelles Handeln.
So können Sie Ihr Auto vor Sommerschäden schützen
Wer frische Rückstände entdeckt, sollte sie möglichst sofort mit einem weichen, feuchten Tuch entfernen. Wichtig ist dabei, nicht kräftig über den Lack zu reiben. Bei Bedarf helfen etwas Autoshampoo oder ein mildes Spülmittel. Auf aggressive Reiniger oder alkoholhaltige Mittel sollten Autofahrer dagegen verzichten, weil sie die Oberfläche zusätzlich angreifen können.



