Sex im Weltall: James Bond machte es im Film „Moonraker“ vor. 20th Century FOX

Schweinisch im Weltraum … Die Nasa kündigte an, dass es in Zukunft auch „Sex im All“-Forschung betreiben wird. Mit weit entfernten Zielen und monate- und eventuell auch jahrelangen Reisen soll herausgefunden werden, ob Menschen im Weltraum sich sicher fortpflanzen können. Bislang war das Thema ein Tabu, wie der Wissenschaftler Simon Dubé im Daily Star verrät. „Noch nie wurden intime Beziehungen zwischen Astronauten erforscht und wie diese sich auf die Leistungsfähigkeit der Crew auswirken. Wir wissen noch nicht einmal, wie sich die Schwerelosigkeit auf die sexuelle Funktion auswirkt.“

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Im letzten Jahr hatten fünf kanadische Forscher dazu aufgefordert, mit der Weiterentwicklung von Raumfahrt auch „Space Sexology“ mit ins Forschungs-Programm aufzunehmen. Insbesondere da Elon Musk angekündigt hatte, bis 2050 eine außerirdische Kolonie zu errichten. Das Fazit der Forscher im Fachmagazin The Journal of Sex Research: „Raketentechnik kann uns befördern. Doch es sind zwischenmenschliche Beziehungen, die am Ende entscheiden, ob wir uns als raumfahrende Zivilisation durchsetzen können“.

Bei der Nasa hat deshalb ein Umdenken stattgefunden. In einem Statement im Raumfahrt-Magazin Mic kündigte ein Sprecher an: „Wir werden erforschen, wie Crews über einen langen Reise-Zeitraum zusammenarbeiten und leben können. Und die Nasa wird die erforderlichen Schritte einleiten, wenn es um eine tiefere Erforschung von reproduktiver Gesundheit in der Zukunft geht“.