Der Wetterdienst warnte vor der stürmischen See: Doch Hunderte abgehärtete Eisbader ließen sich nicht vom beliebten Weihnachtsschwimmen an der englischen Küste im Ärmelkanal abbringen. Mit fatalen Folgen: Zwei Schwimmer tauchten nicht mehr auf.
Hohe Wellen, stürmischer Wind und Temperaturen von gerade mal 11 Grad: Doch viele Weihnachtsschwimmer ignorierten Warnungen und miese Wetterbedingungen und gingen am frühen Vormittag des ersten Weihnachtsfeiertags ins Wasser.
Zwei Schwimmer gehen im Ärmelkanal unter
Kurz darauf, gegen 10.25 Uhr, wurde die Polizei von Devon und Cornwall zum Strand von Budleigh Salterton auf der englischen Seite des Ärmelkanals alarmiert, nachdem erste Meldungen über Schwimmer in Not eingegangen waren.
Großeinsatz der Polizei: Eine Reihe von Personen konnte sicher an Land gebracht werden und wurde entweder vor Ort von Sanitätern untersucht oder vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, wie die Polizei bestätigt.
Zwei Männer – einer wohl in den 40ern, der andere in den 60ern – wurden während der Suche nicht gefunden und gelten seitdem als vermisst. Ein verzweifelter Rettungseinsatz lief an, doch er musste gegen 17 Uhr, als es dunkel wurde, erfolglos abgebrochen werden.


