Im Ärmelkanal

Zwei Männer verschwinden bei Weihnachtsschwimmen

Trotz Warnungen des Wetterdienstes und rauem Seegang trafen sich Hunderte Engländer zur traditionellen Großveranstaltung.

Author - Stefan Henseke
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Bei rauen Wellen gingen Weihnachtsbader im Ärmelkanal ins Wasser. Zwei Teilnehmer tauchten nicht wieder auf.
Bei rauen Wellen gingen Weihnachtsbader im Ärmelkanal ins Wasser. Zwei Teilnehmer tauchten nicht wieder auf.Zoonar/imago

Der Wetterdienst warnte vor der stürmischen See: Doch Hunderte abgehärtete Eisbader ließen sich nicht vom beliebten Weihnachtsschwimmen an der englischen Küste im Ärmelkanal abbringen. Mit fatalen Folgen: Zwei Schwimmer tauchten nicht mehr auf.

Hohe Wellen, stürmischer Wind und Temperaturen von gerade mal 11 Grad: Doch viele Weihnachtsschwimmer ignorierten Warnungen und miese Wetterbedingungen und gingen am frühen Vormittag des ersten Weihnachtsfeiertags ins Wasser.

Zwei Schwimmer gehen im Ärmelkanal unter

Kurz darauf, gegen 10.25 Uhr, wurde die Polizei von Devon und Cornwall zum Strand von Budleigh Salterton auf der englischen Seite des Ärmelkanals alarmiert, nachdem erste Meldungen über Schwimmer in Not eingegangen waren.

Großeinsatz der Polizei: Eine Reihe von Personen konnte sicher an Land gebracht werden und wurde entweder vor Ort von Sanitätern untersucht oder vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, wie die Polizei bestätigt.

Zwei Männer – einer wohl in den 40ern, der andere in den 60ern – wurden während der Suche nicht gefunden und gelten seitdem als vermisst. Ein verzweifelter Rettungseinsatz lief an, doch er musste gegen 17 Uhr, als es dunkel wurde, erfolglos abgebrochen werden.

Am Freitag soll weiter nach den vermissten Männern gesucht werden. Und die Polizei warnt nochmals davor, im Ärmelkanal schwimmen zu gehen.