Großeinsatz auf der Rummelsburger Bucht: Ein Feuerwehr-, Notarzt- und Hubschraubereinsatz erschreckte am Montagnachmittag die Bewohner. Nach KURIER-Informationen soll sich eine Person auf dem Eis befunden haben.
Die Polizei bestätigt auf Nachfrage den Grund des Einsatzes, ohne jedoch nähere Angaben machen zu können. Die Berliner Feuerwehr teilte hingegen mit, dass sich eine Frau mittig auf dem See auf einer Eisfläche befunden habe. Nach den vielen Frosttagen befindet sich immer noch Eis auf dem Gewässer.
Nach den zuletzt milden Temperaturen gilt derzeit keine Berliner Eisfläche als sicher. Die Polizei warnt eindringlich davor, Eis zu betreten, da Lebensgefahr besteht. „Die Eisdecke wirkte sehr dünn, so dass eine Gefährdung nicht auszuschließen war“, hieß es von der Feuerwehr.
Hubschrauber über dem See sind keine Seltenheit
Ein mit einer Rettungswinde ausgestatteter Rettungshubschrauber nährte sich der Frau, während sich ein Notarzt zu ihr abseilte und sie aufforderte, sich in seiner Begleitung zum Ufer zu begeben. Das tat die Frau auch, sie war wieder in Sicherheit. Die Feuerwehr Berlin war mit 26 Kräften im Einsatz.
Hubschrauber über der Rummelsburger Bucht, der natürlichen Grenze zwischen den Bezirken Lichtenberg und Friedrichshain, sind keine Seltenheit. Erst am Wochenende vor einer Woche kreiste ein Hubschrauber über dem Eis, weil Hunderte von Menschen auf der zugefrorenen Fläche unterwegs waren.

Die Polizei warnte: „Auch wenn die Eisflächen aktuell stabil wirken: Das Betreten zugefrorener Seen ist lebensgefährlich. Das Eis kann jederzeit einbrechen.“


