Dicht gedrängt am Check-in-Schalter, die Vorfreude auf Sonne statt Schmuddelwetter: Für viele Berliner gehört ein Trip nach Ägypten inzwischen zum Osterfest wie der Schokohase. Doch ausgerechnet jetzt sorgt eine Warnung des Auswärtigen Amtes für Verunsicherung bei Pauschalurlaubern.
Vorsicht vor Sonderregelung beim Personalausweis
Die Behörde rät eindringlich davon ab, nur mit dem Personalausweis einzureisen. Zwar ist die Einreise für deutsche Staatsbürger grundsätzlich auch ohne Reisepass möglich. Allerdings geht das nur unter besonderen Bedingungen. Wer sie nicht erfüllt, kann bereits am Flughafen abgewiesen werden oder im schlimmsten Fall gar nicht erst an Bord des Fliegers gelassen werden.
Hintergrund ist eine Sonderregelung, die vielen Reisenden nicht bekannt ist. Die Einreise mit Personalausweis funktioniert nur mit einer speziellen Einreisekarte und zwei biometrischen Passfotos. Diese werden vor Ort benötigt, um ein Ersatzvisum zu erstellen. Fehlen die Fotos, ist die Reise faktisch beendet, bevor sie begonnen hat.

Personalausweis bringt Probleme im Urlaub
Doch es gibt noch einen weiteren Grund. Das Auswärtige Amt warnt ausdrücklich: „Eine Einreise mit Personalausweis wird nicht empfohlen.“ Der Grund: Der Personalausweis werde nicht überall im Land als ausreichendes Dokument anerkannt.
Das kann nicht nur bei der Passkontrolle problematisch sein, sondern während des gesamten Urlaubs. Etwa bei Bargeldtransferdiensten kann die Vorlage eines Reisepasses verlangt werden, wenn Überweisungen ausgezahlt werden sollen, warnt das Auswärtige Amt.


