Diese Aussagen fanden viele Mitglieder gar nicht lustig: Jetzt ist Gerhard Hillebrand (60) nicht mehr ADAC‑Verkehrspräsident. Grund dafür sind rund 60.000 Kündigungen nach Äußerungen, die er Ende 2025 in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung gemacht hatte.
Hillebrand fand die CO₂-Bepreisung richtig
Damals bezeichnete Hillebrand die CO₂-Bepreisung, die den Sprit verteuert, als „richtiges Instrument“. Genau das wollten viele Autofahrer und Autosympathisanten jedoch nicht hören. Die Folge: Shitstorms, empörte Zuschriften, massenweise Kündigungen – und schließlich das Aus für Hillebrand.
Seine Aussagen führten laut ADAC „zu erheblichen Irritationen bei Mitgliedern sowie zahlreichen Beschwerden und Kündigungen“. Hillebrand zog die Konsequenzen. Er sei zu der Überzeugung gekommen, „dass es im Interesse des ADAC und seiner Glaubwürdigkeit richtig ist, daraus persönliche Konsequenzen zu ziehen“.



