Filmreifes Fluchtende

Baufahrzeuge keilen Raser nach Verfolgungsjagd mit Polizei ein

Die Bauarbeiter schritten ein, als der Mann immer wieder gegen ein Polizeiauto fuhr. Zuvor hatten die Beamten ihn durch halb Marzahn verfolgt.

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Der Raser wurde von zwei Baufahrzeugen und zwei Polizeiwagen gestoppt (Symbolfoto).
Der Raser wurde von zwei Baufahrzeugen und zwei Polizeiwagen gestoppt (Symbolfoto).Funke Foto Services/Imago

Irre Verfolgungsjagd mit filmreifem Ende! Ein Raser (25) konnte am Mittwochnachmittag erst endgültig gestoppt werden, nachdem er in seinem Mietwagen von zwei Polizeiwagen und zwei Baufahrzeugen eingekeilt wurde. Der Mann wurde festgenommen. Er hatte zwar keinen Führerschein, aber Drogen und eine Waffe dabei.

Zuvor wollten Polizisten den Mann kontrollieren, weil sie wegen eines verbotenen Autorennens alarmiert worden waren, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Dieser Kontrolle wollte sich der Fahrer, der mit einer 22-jährigen Beifahrerin unterwegs war, aber entziehen und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit davon.

Baufahrzeugfahrer keilen irren Mietwagen-Raser ein

Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und fuhren dem 25-Jährigen hinterher, der unter anderem über die Rhinstraße und über mehrere weitere Straßen raste, teils in den Gegenverkehr fuhr und den Gehweg nutzte. Als er schließlich auf ein Betriebsgelände nahe der Bitterfelder Straße fuhr und dort wenden wollte, stellten sich die Beamten mit dem Streifenwagen quer in die Einfahrt. Daraufhin rammte der Mann den Funkwagen mehrfach und versuchte, diesen wegzuschieben.

Während ein Polizeibeamter drohte, von seiner Schusswaffe Gebrauch zu machen, und versuchte, eine Scheibe des Wagens einzuschlagen, wurden zwei Baufahrzeugfahrer auf die Situation aufmerksam. Sie keilten den Mietwagen zusammen mit einem weiteren Streifenwagen ein und machten so eine weitere Flucht unmöglich.

Der 25-Jährige wurde schließlich festgenommen und in Polizeigewahrsam gebracht. Er konnte keinen Führerschein vorweisen, zudem wurden in seinem Auto Drogen und eine Softairwaffe gefunden. Die Einsatzkräfte, die in dem von dem 25-Jährigen gerammten Fahrzeug saßen, erlitten klagten nach dem Vorfall über Schmerzen an Kopf, Rücken und Extremitäten. Sie blieben jedoch im Dienst.