An diesen Anblick werden wir uns in den kommenden Tagen gewöhnen müssen. Foto: Rene Traut/imago images

Viele Berliner und Brandenburger verbringen gerade ihre Sommerferien zuhause oder an der Küste. Da wäre es doch wunderbar, wenn sich dieser Sommer an das Schema der der vorangegangenen Jahre halten würde: mediterrane Temperaturen und kaum ein Tropfen, der vom Himmel fällt. Doch in diesen Corona-Zeiten ist nichts so, wie es war. Immer wieder kommen uns Schauer und Böen in die Quere. Und nun, mitten im Juli, brechen auch noch die Temperaturen ein.

Verantwortlich dafür ist ein Doppeltief über Skandinavien: Hoch im Nordosten liegt Verena, etwas südwestlich davon Wendy. Sozusagen mit doppelter Ladung stören sie ab Dienstagnachmittag das Wetter der kommenden Tage. Vom Nordwesten Brandenburgs her mehren sich die Wolken, und nachfolgend fällt schon einmal in der Prignitz der erste Regen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet dabei Höchstwerte um die 20 Grad in unserer Region - und das im Hochsommer. Zur Nacht hin breitet sich der Regen über die ganze Region aus. Von den tropischen Sommernächten der vergangenen Jahre sind wir weit entfernt: Tiefstwerte um die 11 Grad erwartet der DWD.

Am Mittwoch schaltet der Hochsommer dann in den Rückwärtsgang: Es ist bedeckt, zeitweise fällt Regen. Zwar lockert es später vom Norden her auf, dafür fallen dann aber örtlich Schauer. Es reicht nun gerade noch für 18 Grad Höchsttemperatur. Nachts bleibt es laut DWD wolkig, aber überwiegend niederschlagsfrei.

Immer wieder Regen und kaum sommerliche Temperaturen

Ebenfalls ungemütlich verspricht der Donnerstag zu werden: Zwar krabbeln die Temperaturen wieder der 20-Grad-Marke entgegen, könnten sie auch leicht übersteigen. Aber es bleibt stark bewölkt, und vor allem in der Südhälfte wird es immer wieder etwas regnen. In der Nacht zu Freitag regnet es sich gebietsweise ein. Die Nachtwerte bleiben mit elf bis 14 Grad angenehm.

Der Freitag startet sehr ungemütlich: Aus vielen Wolken fällt Regen, allerdings erwartet der DWD im Tagesverlauf nachlassende Niederschläge und Auflockerungen. Die Temperaturen erholen sich: zwischen 21 und 25 Grad liegt die weite Spanne der erwarteten Höchstwerte. 

Erst zum Sonnabend hin ist aber mit einer Wetterberuhigung zu rechnen: In der Nacht zum Samstag fallen noch einzelne Schauer, danach klart es auf. Stellenweise wird es frisch mit Tiefstwerten von nur noch zehn Grad. Wirklich warm wird es am Wochenende mit maximal 22 Grad nicht, aber es bleibt voraussichtlich trocken. Der Trend deutet darauf, dass der Sommer sich in der kommenden Woche wieder aufrappelt - aber von sengender Hitze bleiben wir voraussichtlich weit entfernt.