Für Hertha BSC geht es Sonntag (13.30 Uhr) wohl um die letzte Chance, doch noch ernsthaft in den Aufstiegskampf einzugreifen. Ein Sieg muss beim SC Paderborn her. Doch das wird nicht einfach. Die größte Gefahr lauert durch einen Hertha-Fan, der bei den Ostwestfalen stürmt – Filip Bilbija (25).
Darum will Bilbija nicht für Hertha spielen
Die Geschichte um Bilbija ist kurios. Er ist gebürtiger Berliner und heißblütiger Hertha-Fan. Vor rund zehn Jahren war er als hoffnungsvolles Talent in der Hauptstadt bekannt. Er spielte beim Berliner SC, Tennis Borussia und Hertha Zehlendorf, doch dann wechselte Bilbija mit 18 Jahren 2018 zum FC Ingolstadt. Vier Jahre später ging es für ihn für eine Saison zum Hamburger SV. Seit 2023 spielt er für den SC Paderborn.
Hertha-Fan Bilbija erklärt es so: „In Berlin kann ich nicht spielen. Da ist zu viel drumherum. Da kann ich mich nicht auf Fußball konzentrieren. Family und Freunde, da ist Fußball nicht so im Vordergrund. Ich mag’s lieber, ein bisschen außerhalb zu sein.“

Im Hinspiel traf Bilbija doppelt
Fünfmal spielte er bisher gegen seinen Klub. 2023/24 bereitete er bei Herthas 3:1-Heimsieg den Paderborner Ehrentreffer vor. 2024/25 traf er dann bei Paderborns 2:1 im Olympiastadion selbst. Beim Hinspiel in dieser Saison setzte der Außenstürmer noch einen drauf – mit einem Doppelpack sorgte er für Paderborns 2:0. Spätestes seitdem ist er der Hertha-Schreck.


