Hertha-Stimmen

Paul Seguin: „Wir glauben noch an den Hertha-Aufstieg“

Das sagen die Spieler von Hertha BSC nach der 2:3-Heimpleite gegen Hannover 96.

Author - Wolfgang Heise
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Herthas Mittelfeldboss Paul Seguin lässt sich von der Heimpleite gegen Hannover nicht entmutigen.
Herthas Mittelfeldboss Paul Seguin lässt sich von der Heimpleite gegen Hannover nicht entmutigen.City-Press GmbH Bildagentur

Der nächste Dämpfer für Hertha BSC. Was für eine Woche der Gefühlsachterbahn. Erst ein starke 3:0 bei Aufstiegskonkurrent Elversberg, dann ein Mega-Pokalspiel gegen den C Freiburg mit unglücklichem Ausgang und jetzt dieses 2:3 gegen Hannover 96. Das sagen die Spieler zu der Heimpleite.

Mittelfeldboss Paul Seguin

Es ist immer ein Schlag ins Gesicht, wenn du so früh zurückliegst. Dann musst du natürlich noch mehr investieren. Es soll keine Ausrede sein: Aber man hat die 120 Minuten vom Dienstag schon auch irgendwo in den Beinen gemerkt. Wir haben es trotzdem immer weiter versucht.  Ich bin sehr traurig über diese Niederlage, aber wir haben noch zwölf Begegnungen vor uns. Wir haben es immer noch selbst in der Hand und werden bis zum Ende am Aufstieg glauben.“

Kapitän Fabian Reese

„Wir waren in der ersten Halbzeit energetisch nicht auf dem höchsten Niveau, in den Zweikämpfen ein bisschen zu spät und im eigenen Ballbesitz zu unpräzise. Die Möglichkeiten waren trotzdem da, aber wir haben die Geschenke des Gegners nicht angenommen. In der zweiten Halbzeit sind wir zurückgekommen und haben sowohl mit als auch gegen den Ball deutlich besser agiert. Trotzdem steht unter dem Strich eine Niederlage. Das ist sehr schade.“

Hertha-Kapitän Fabian Reese traf per Elfmeter zum 1:2-Anschlusstreffer, doch es folgte prompt der Gegenschlag von Hannover zum 1:3.
Hertha-Kapitän Fabian Reese traf per Elfmeter zum 1:2-Anschlusstreffer, doch es folgte prompt der Gegenschlag von Hannover zum 1:3.City-Press GmbH Bildagentur

Torwart Tjark Ernst

„Wir hätten von Anfang an besser durschieben müssen – vor allem gegen den Ball. Das ist uns nicht gelungen. Dadurch konnten wir eine spielstarke Mannschaft wie Hannover nicht unter Druck setzen. Wir haben ein, zwei Ballverluste geschenkt bekommen, die wir besser bestrafen müssen. In der zweiten Hälfte kann man uns keinen Vorwurf machen. Wir bekommen dennoch das 1:3, was uns zurückwirft. Aber wir haben uns nicht aufgegeben. Das Pokalspiel war physisch und auch für den Kopf intensiv, aber trotzdem können wir es in der ersten Halbzeit besser machen.“

Sportdirektor Benjamin Weber

„Wir haben hintenraus alles versucht. Durch den frühen Rückstand mussten wir aber erstmal viel hinterherrennen. Man kann den Jungs nicht vorwerfen, dass sie nicht wollten. Wir haben am Anfang nicht die nötige Intensität gehabt und die Zweikämpfe verloren. So bekommen wir zwei Gegentore. Es war kein Endspiel für uns, sondern ein Heimspiel, das wir erfolgreich beststreiten wollten. Nun bleiben aber trotzdem noch genügend Spiele.“