Der Kaugummi-Poker zwischen Defensivspezialist Pascal Klemens (21) und Hertha BSC ist kurz vor dem Abschluss. Freitag könnte die Unterschrift erfolgen. Der Youngster wird wohl auf sein blau-weißes Herz hören und trotz auslaufenden Vertrages im Juni 2026 weiter bei Hertha bleiben.
Klemens-Poker läuft seit ein paar Tagen
In den vergangenen Tagen verhandelte Sportdirektor Benjamin Weber mit Klemens und seinem Berater. Der Verteidiger, der auch als defensiver Mittelfeldspieler eingesetzt werden kann, hatte Angebote aus der Bundesliga vom VfB Stuttgart und Werder Bremen, auch der spanische Erstligist FC Getafe war an ihm dran.
Seit über einem Jahr versuchten Herthas Bosse Klemens zu überzeugen, dass er bei Hertha bleibt. Doch Klemens hatte den Poker war im Herbst auf Eis gelegt. Der Jungprofi wollte sehen, ob es mit dem Aufstieg klappt und dann unterschreiben. Mit dem Aufstieg klappt es nicht. Dazu wechselte Klemens im Winter auch noch seinen Berater.

Leitl strich Klemens wegen des Pokers aus dem Kader
Die Sache wurde immer komplizierter und Klemens konnte sich überhaupt nicht mehr so richtig auf den Fußball konzentrieren. Trainer Stefan Leitl sprach ein Machtwort: „Passi ist ein junger Spieler, das Ganze macht auch was mit ihm. So lange es keine Klarheit gibt, ist er nicht mehr im Kader.“


