Es geht schon wieder los. Bei Hertha BSC wird das Lazarett zum Rückrundenstart wieder größer. Nach dem 0:0 gegen Schalke sind Maurice Krattenmacher (20) und Kennet Eichhorn (16) kaputt. Ausgerechnet das Wunderkind fehlt bei der Auswärtspartie in Karlsruhe am Sonnabend (13 Uhr). Die Personalnot im Mittelfeld ist groß. Jetzt muss Kevin Sessa zeigen, was er draufhat.
Eichhorn hat es am Sprunggelenk erwischt
Eichhorn humpelte vergangenen Sonnabend gegen Schalke in der 88. Minute vom Platz, er hatte einen Schlag auf den linken Knöchel bekommen. Alle dachten, es sei nicht ganz so schlimm. Doch das war ein Irrtum. Es ist eine hartnäckige Sprunggelenkverletzung. Noch ist nicht klar, wie lange das Supertalent ausfallen wird.

Das ist ein herber Schlag. Denn Trainer Stefan Leitl baut im Mittelfeld auf den Youngster. Jetzt braucht der Coach einen neuen Mann neben dem Mittelfeldstrategen Paul Seguin. Eigentlich ist es Diego Demme, doch der ist noch immer erkrankt (wieder Schwindelgefühle und Erkältung). Leon Jensen wäre die nächste Alternative, doch der ist nach einem komplizierten Muskelfaserriss im Oberschenkel noch immer im Aufbautraining.
Kevin Sessa ist der neue Sechser im Mittelfeld
Die Wahl fällt jetzt auf Kevin Sessa, er ersetzte Eichhorn gegen Schalke schon in den Schlussminuten. Für Sessa wird es jetzt die Bewährungsprobe. Der Deutsch-Argentinier, der vor anderthalb Jahren vom Bundesligisten FC Heidenheim zu Hertha wechselte, konnte sich bisher nicht als Stammspieler behaupten.

Nur elfmal stand der Mittelfeldspieler bisher in der Startelf, dazu 17 Joker-Einsätze. Vergangene Saison warfen ihn erst eine Knieverletzung und zwei Muskelfaserrisse zurück und in dieser Spielzeit kam er gerade mal auf 101 Einsatzminuten in der Zweiten Liga.


