Die ganze Lausitz feiert und Hertha BSC jubelt mit! Energie Cottbus ist nach zwölf Jahren zurück in der Zweiten Liga. Mit dem 1:0 (1:0) bei Jahn Regensburg hat es Energie beim Nerven-Thriller am letzten Spieltag geschafft. Platz 2, direkter Aufstieg. Cottbus ist wieder da und für Hertha ist es ein finanzieller Segen. Das Ostderby gegen den Nachbarn aus Brandenburg sorgt nächste Saison für ein volles Haus im Olympiastadion und jede Menge Hochspannung.
Energie sorgt für Fanmassen im Olympiastadion
Der blau-weiße Traditionsklub litt in dieser Zweitliga-Saison an Zuschauerschwund, im Schnitt kamen nur noch unter 50.000 Fans zu den Heimspielen. Nachdem der HSV und der 1. FC Köln wegen ihres Bundesliga-Aufstiegs 2025 als Gästefan-Magneten vergangene Saison schon fehlten, ist es in der kommende Saison auch noch Schalke 04, die souverän aufgestiegen sind. Mit Cottbus kommt jetzt ein Klub mit großen Fan-Anhang wieder hoch.

Die Ostderbys zwischen Hertha und Energie hatten es immer in sich. Als Cottbus als Bundesliga-Aufsteiger im März 2001 Hertha im Stadion der Freundschaft 3:0 schlug, wurde die blau-weiße Trainer-Ikone Jürgen Röber noch an dem Abend im Mannschaftsbus auf der Heimreise entlassen. Im Februar 2002 musste das Derby in der Lausitz wegen bengalischer Feuer unterbrochen werden. Energie gewann 1:0.
Hertha hatte lange einen Cottbus-Komplex
Überhaupt entwickelte Hertha über die Jahre einen Cottbus-Komplex. In der gemeinsamen Bundesligazeit zwischen 2000 und 2009 verloren die Blau-Weißen sieben Derbys, gewannen nur vier und spielten einmal Unentschieden. In der Zweiten Liga gewann Hertha dreimal und spielte einmal Unentschieden.


