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Trainer Leitl: Jetzt steigt der Druck auf uns

Wieder kein Sieg, nach dem 2:2 in Karlsruhe steigt bei Hertha BSC der Druck im Aufstiegsrennen. Trainer Leitl sagt es ganz offen.

Author - Wolfgang Heise
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Trainer Stefan Leitl war nach Herthas 2:2 in Karlsruhe etwas zerknirscht.
Trainer Stefan Leitl war nach Herthas 2:2 in Karlsruhe etwas zerknirscht.City-Press/Jan-Philipp Burmann

Das Freundschaftsspiel von Hertha BSC beim Karlsruher SC brachte bei den Blau-Weißen nicht viel Freude. Nur 2:2, wieder zwei wichtige Punkte im Aufstiegsrennen futsch. Die Stimmung war eher gefrustet. Auch bei Trainer Stefan Leitl.

Trainer Stefan Leitl

„Die erste Halbzeit war sehr wild von uns. Wir hatten zu viele einfache Ballverluste. Aufgrund der zweiten Halbzeit hätten wir gewinnen können und  müssen. Wir holen zu wenig Punkte. Mit dem Punkt kann ich nicht so viel anfangen. Jetzt steigt natürlich der Druck in den kommenden Wochen, besonders für das Spiel gegen Darmstadt. Ich glaube aus den bisherigen zwei Rückrunden kannst du sechs Punkte holen, jetzt sind es nur zwei. Für unsere Gefühlslage ist es zu wenig. Wir haben zweimal gut gespielt, die Leistung war gut.“

Torwart Tjark Ernst

„Das Ergebnis sorgt für gemischte Gefühle. Wir wussten, dass es keine einfache Aufgabe wird und viel Qualität auf uns zukommt. Hintenraus haben wir dann aber ein paar Chancen liegen gelassen, weswegen es schon wehtut. Gleichzeitig darf man nicht vergessen, dass wir zwei Mal einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Ein 2:2 ist hier kein schlechtes Resultat, aber natürlich hätten wir gerne mehr mitgenommen. Wir sind tabellarisch immer noch in Schlagdistanz, aber Siege helfen am meisten weiter. Damit wollen wir nächste Woche anfangen. Es kommt einiges auf uns zu. Aber wir freuen uns, denn die kommenden Partien stellen auch Chancen dar.“

Kapitän Fabian Reese

Fabian Reese schlug nach dem 2:2 in Karlsruhe erstmal die Hände vors Gesicht. Wieder kein Sieg!
Fabian Reese schlug nach dem 2:2 in Karlsruhe erstmal die Hände vors Gesicht. Wieder kein Sieg!City-Press/Jan-Philipp Burmann

„Das Ergebnis ist auf jeden fall enttäuschend. Vier Unentschieden hintereinander sind es jetzt. Auch heute hätten wir wieder gewinnen müssen. Drei Punkte hätten wir gerne gehabt, haben aber zwei verschenkt. Wir lassen zu viele einfache Tore zu und rennen am Ende der Musik hinterher. Wir waren drauf und dran das Spiel zu drehen. Wir müssen jetzt anfangen dreifach zu punkten und das in Regelmäßigkeit. Jetzt müssen wir in die Verfassung kommen, um wieder kontinuierlich dreifach zu punkten – vorne die Möglichkeiten nutzen und hinten die Null halten. Wir freuen uns unfassbar auf die nächsten Aufgaben, das sind Sechs-Punkte-Spiele. Ich kann es kaum abwarten.“