In aller Freundschaft spielt Hertha BSC beim Karlsruher SC 2:2 (1:2). Es war am Ende nur ein zäher Punktgewinn, eigentlich war sogar der Sieg drin. Stürmer Schuler vergab drei Riesenchancen, doch dann traf Jeremy Dudziak doch noch zum 2:2.
Zeefuik sieht Blitz-Gelb
Spannendste Frage vor dem Anpfiff: Wer ersetzt den verletzten Kennet Eichhorn? Trainer Stefan Leitl entschied sich für die offensive Variante, ließ Kevin Sessa und nicht Pascal Klemens ran. Das Spiel war kaum angepfiffen, da kassierte Deyo Zeefuik nach nicht mal einer Minute die Gelbe Karte nach einer Grätsche an Karlsruhes Marvin Wanitzek. Ein Freundschaftskick wurde es also nicht ...
Nach sieben Minuten ging der KSC mit 1:0 in Führung. Fabian Schleusener konnte fast unbedrängt aus 16 Metern flach ins Tor schießen. Da war Torwart Tjark Ernst chancenlos, obwohl er sich ganz lang machte.
Zum Glück konnte Kapitän Fabian Reese ganz schnell wieder ausgleichen. Er traf aus spitzem Winkel zum 1:1 (20.). Doch der Jubel bei Herthas Profis war nur kurz. Karlsruhes Sebastian Jung traf per Traumtor zum 2:1 (27.).
Reese macht das 1:1 für Hertha

Den Fans wurde einiges geboten, schöne Tore, harter Kampf, aber auf den Rängen wurde gemeinsam gefeiert. „Hertha, Kalrsruhe!“ schallte es durch das Stadion. Doch dann mussten erstmal die 4000 mitgereisten Hertha-Anhänger stöhnen. Stürmer Luca Schuler lief alleine aufs Tor zu und verballerte die Riesenchance zum Ausgleich (44.). So ging es mit einem knappen Rückstand in die Pause.
Dudziak trifft cool zum 2:2
Nach Wiederanpfiff gab es gleich einen Lattenkracher. Reeses Schuss krachte an KSC-Gebälk (46.). Danach vergab Schuler seine nächsten beiden Riesenchancen (55./78.). Bitter und tragisch!



