Hertha BSC kann auch das dritte Spiel in der Rückrunde nicht gewinnen. Die Blau-Weißen spielen im Olympiastadion 2:2 (2:1) gegen Konkurrent SV Darmstadt. Es ist das fünfte Unentschieden in Folge, so wird es ganz schwer mit dem Aufstieg. Starke erste Halbzeit, dann Schlendrian und ein umstrittene Rote Karte für Stürmer Dawid Kownacki verhinderten den ersten Dreier des Jahres 2026.
Reese trifft nach drei Minuten
Dawid Kownacki stürmte endlich wieder in der Startelf, aber Kapitän Fabian Reese machte das Blitztor. Nach nur drei Minuten setzte Marten Winkler zum starken Sololauf auf der linken Seite an, flankte perfekt auf Reese, der den Ball volley mit Karacho ins Netz hämmerte.

Darmstadts Keeper Marcel Schuhen wollte noch wegfausten, doch dieses Geschoss haute ihn nach hinten um. 1:0, was für ein Auftakt im Sechs-Punkte-Spiel. Darmstadt bei klirrender Kälte sofort eiskalt erwischt.
Trainer Stefan Leitl hatte Wut über verschenkte Siege als Motivation gefordert. Und das machten die blau-weißen Profis überragend. Vollgas, volle Gier gegen Darmstadt. Die Lilien bekamen in der 15. Minute das nächste Veilchen. Matej Maglica mit Fehlpass, Julian Eitschberger schnappte sich hellwach die Kugel, lief noch zehn Meter und zog ab - 2:0.. Was für Auftakt! Die Fans jubelten laut.
Klemens verursacht Elfmeter
Doch vor lauter Galligkeit gegen den Gegner war dann Pascal Klemens zu ungestüm. Grätschte am Strafraumeck gegen Luca Marseiler – klarer, aber überflüssiger Elfmeter. Klemens ärgerte sich über sich selbst und haute mit der Faust auf den Rasen. Fraser Hornby verwandelte für Darmstadt eiskalt zum 1:2 (39.). So ging es die Pause.
Im zweiten Durchgang mussten die Hessen kommen und Hertha verlegte sich auf schnelle Konter, aber auch immer wieder auf Fünf-Minuten-Pressing-Phasen. Michael Cuisance traf in der 53.Minute die Latte, das wäre die Vorentscheidung gewesen.



