Wieder kein Sieg, wieder Enttäuschung. Das sagen die Spieler und Trainer von Hertha BSC nach dem 2:2 gegen SV Darmstadt. Besonders einer war angefressen und er wird jetzt laut in der Kabine.
Paul Seguin
„Wir sind selbst schuld, wir haben zu viele Fehler gemacht. Wir hätten sie killen müssen. Das ist zum wiederholten Male so passiert. Wie wir in der ersten Viertelstunde nach der Halbzeit die Bälle verlieren. Das geht so nicht. Das müssen wir ändern. Ich werde es ansprechen und einfordern. Es ist einfach frustrierend, weil wir das Spiel gewinnen müssen. Das ist ärgerlich in unserer Situation. Ich bin jetzt erstmal verärgert. Aber in der Saison sind noch 14 Spiele zu spielen. Die Leistung stimmt über die meiste Zeit. Ich glaube noch an das große Ziel und wir werden alles dafür geben!“
Fabian Reese
„Das Ergebnis ist zu wenig für uns. Wir haben unfassbar gute erste 30 Minuten gespielt, führen verdient mit 2:0 und können das dritte oder vierte Tor nachlegen. Wir hatten insgesamt zu viele Ungenauigkeiten, von vorne bis hinten, da kann sich keiner herausnehmen: Falsche Entscheidungen, Konter nicht perfekt aus- und hinten zu sorglos gespielt. Hätten wir das 3:0 gemacht, wäre das Spiel zu gewesen – so kamen mehrere Fahrlässigkeiten zusammen. Es fehlt aktuell an Kleinigkeiten. Es ist bitter und fühlt sich nach zwei verschenkten Punkten an.“

Tjark Ernst
„Nach dem Spiel fühlt es sich nicht gut an. In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt, unser Plan ist aufgegangen. Zur Halbzeit muss es eigentlich 3:0 oder 4:0 stehen, aber es steht 2:1. Am Ende müssen wir es uns selbst ankreiden, dass wir das Spiel aus der ersten Hälfte nicht in die zweite mitgenommen haben. Es ist nach diesem Spiel nicht leichter geworden, aber es ist auch noch nichts verloren.“
Trainer Stefan Leitl
„Ich bin schon traurig, speziell die erste Hälfte hat mir gut gefallen. Auch in Unterzahl haben wir noch versucht, den Lucky Punch zu machen. Für uns muss aufgrund der ersten Hälfte mehr herausspringen.“



