Der Aufstieg ist futsch, aber das Ende aller Träume war beschämend. Hertha BSC geht ohne echten Kampf beim SC Paderborn mit 2:5 unter. Was war da bloß los? Es sieht nach mentaler Negativspirale aus.
Null Leistung im ersten Aufstiegsendspiel
Die erste Hoffnung platzte im Pokal vor zwölf Tagen. Starkes Spiel, trotzdem unglücklich im Viertelfinale gegen den SC Freiburg verloren. Es folgte die 2:3-Heimpleite gegen Hannover 96. Der letzte Strohhalm für die Rückkehr in die Bundesliga wäre ein Sieg in Paderborn gewesen.

Doch in Ostwestfalen ging an diesem Sonntag gar nichts. Die Defensive zu schläfrig, die Offensive fand fast überhaupt nicht statt. Wie konnte so etwas in einem Spiel passieren, bei dem es ultimativ um das Saisonziel ging? Wochenlang gab es trotz Rückschlägen das blau-weiße Mantra: „Wir glauben noch an den Aufstieg!“
Saison gelaufen, was nun?
Aus den ersten sechs Partien im Jahr 2026 hätten die Profis eigentlich zwölf Punkte gegen die unmittelbaren Konkurrenten holen müssen. Es wurden nur sechs Zähler. Die erhoffte Aufholjagd war eigentlich mit der Heimpleite in Hannover beendet. Jetzt ist sie es definitiv. Die Saison ist gelaufen. Hertha hat jetzt nur noch elf Charakterspiele bis zum Mai. Es geht nur noch darum, die Saison mit Anstand zu beenden.


