An das Spiel erinnert sich bei Hertha BSC keiner gerne. Im Herbst gab es bei den Blau-Weißen den ersten kleinen Aufwind nach dem Saisonfehlstart. Doch dann das: 2:3 Anfang Oktober beim VfL Bochum, beim ersten Spiel von Trainer Uwe Rösler (57) für den Ruhrpott-Klub. Ärgert gebürtige der Thüringer am Sonnabend (20.30 Uhr) wieder Hertha?

Rösler siegte bei seinem Bochum-Debüt gegen Hertha
Rösler übernahm den Job, als Bochum als Bundesliga-Absteiger im freien Fall war. Auf Platz 17 mit nur drei Punkten war der VfL in der Zweiten Liga abgestürzt. Rösler holte den Klub aus dem Sumpf, aber wie! In den bisher 17 Spielen holte er 29 Punkte, genauso viele wie Hertha BSC in dem Zeitraum. Sieben Siege, acht Remis und nur zwei Niederlagen. Bochum ist auf Platz 9 geklettert.
Für Hertha heißt das: Nach zwei Siegen gegen Nürnberg und in Münster (jeweils 2:1) könnte die Mini-Erfolgsserie schon wieder beendet sein, wenn nicht alle blau-weißen Profis im Olympiastadion Vollgas geben. Trainer Stefan Leitl warnt auch eindringlich: „Uwe Rösler macht einen guten Job, seitdem er da ist. Bochum ist sehr schwer zu bespielen.“
Leitl lobt Rösler: „Immer gute Arbeit geleistet“
Leitl lobt seinen Kollegen, der lange Zeit in Norwegen und England Trainer war, in den höchsten Tönen: „Ich finde Uwe hat sowohl in Deutschland als auch im Ausland überall seine Spuren hinterlassen. Er hat immer gut Arbeit geleistet hat. Es freut mich, dass er wieder nach Deutschland zurückgekommen ist. Er hat einen Topcharakter und ist ein sehr angenehmer Kollege.“ Doch Rösler ist auch ein Vulkan an der Außenlinie. „Uwe ist sehr emotional, lässt sehr intensiven Fußball spielen. Aber hat gleichzeitig eine klare Struktur“, so Leitl.



