Hertha BSC und seine zwei Gesichter. Die Profis schaffen es seit drei Jahren nicht, zurück in die Bundesliga zu kommen. Und nach den Verkäufen von Kennet Eichhorn und Fabian Reese herrscht bei vielen blau-weißen Fans schon wieder Weltuntergangsstimmung. Doch da gibt es auch die U23, auch Hertha BSC II genannt. Eher unscheinbar, aber ziemlich solide. Jetzt haben die Hertha-Bubis einen Dino-Doppelrekord aufgestellt.
Nur Hertha BSC II war seit 1994 immer Regionalligist
Darum geht es: 1994 wurden die Regionalligen in Deutschland eingeführt. Der KURIER recherchierte genau nach: Nur eine einzige Mannschaft in ganz Deutschland war ununterbrochen dabei - Hertha BSC II. Kein anderer Verein, kein anderes Nachwuchsteam eines Profi-Klubs hat das geschafft. 32 Jahre, das ist eine starke Leistung und der erste Dino-Rekord. Jetzt folgt die 33. Saison.
NOFV-Regionalliga: Nur Hertha blieb als Dino übrig
Doch es geht noch weiter: 2012 gab es die zweite DFB-Reform, seitdem besteht die NOFV-Regionalliga (wurde von 2000 bis 2012 aufgelöst, Hertha spielte da in der Regionalliga Nord) wieder. Bis zur vergangenen Saison gab es nur zwei Teams, die immer dabei waren: Hertha und der ZFC Meuselwitz. Doch die Thüringer stiegen jetzt ab. Die Hertha-Bubis sind jetzt alleiniger Doppel-Dino-Rekordhalter.

Hertha hat es immer geschafft, seinen Nachwuchs in der Regionalliga zu halten. Es ist meistens die letzte Station für die Talente, bevor sie zum Profikader stoßen. Unzählige blau-weiße Stars spielten zuerst in diesem Team. Und nach dem finanziellen Desaster der letzten Jahre wird die Jugendakademie immer wichtiger, um Geld zu generieren. Die Supertalente Ibo Maza (20) und Kennet Eichhorn(16) retteten zuletzt durch ihre Verkäufe den Klub. Bayer Leverkusen überweis für beide insgesamt 22 Millionen Euro.


