Hängende Köpfe bei den Kickern des BFC Dynamo nach dem 1:4 in Erfurt.
Hängende Köpfe bei den Kickern des BFC Dynamo nach dem 1:4 in Erfurt. Patrick Skrzipek

Tja, da ist sie futsch, die schöne, schöne Serie! Nach zuvor inklusive Pokal zehn Spielen ohne Pleite und zuletzt sogar drei Siegen in Folge kassierte der BFC Dynamo ein 1:4 (0:1) bei Rot-Weiß Erfurt. Der Aufsteiger rockt weiter die Regionalliga. Und der Aufschwung in Weinrot-Weiß ist erst einmal abgebremst worden.

Romario Hajrulla (16.), Artur Mergel (52.), Salomon Nkoa (68.) und Kay Seidemann (84.) sorgten mit ihren Toren für Frust beim amtierenden Meister, da konnte auch das sechste Saisontor von Christian Beck zum zwischenzeitlichen 1:3 (72.) konnte nicht trösten. Noch ein Treffer mehr und die Partie wäre ins Wackeln gekommen, gab dann auch Erfurts Trainer Fabian Gerber zu. Erst das späte vierte Ding seiner Truppe, als der BFC alles nach vorne warf, hätte ihn dann wirklich beruhigt. „Das war ein Kick auf Augenhöhe“, so ein erleichterter Gerber.

BFC in Durchgang eins auf Augenhöhe

Was sich klar anhörte, war es also nicht unbedingt. „In der ersten Halbzeit haben wir richtig guten Fußball gespielt, da muss ich meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Und beim Lattenschuss von Michael Blum hatten wir auch etwas Pech“, haderte BFC-Trainer Heiner Backhaus mit der Szene aus der 33 Minute, die Spiel vielleicht einen etwas anderen Dreh hätte geben können.

Der Treffer wäre nötig gewesen nach seiner Meinung, um eventuell doch noch etwas mitzunehmen. Im offenen Schlagabtausch wäre alles möglich gewesen. „Die Führung spielte ihnen natürlich in die Karten. Da haben wir das nicht gut verteidigt beim Einwurf zuvor“, so Backhaus ehrlich. 

Nach der Pause wollte Backhaus unbedingt das 0:1 drehen: „Wir haben umgestellt, wollten mehr Risiko gehen.“ Das ging nach hinten los. Einerseits, weil sich Dynamo bei den Gegentoren nicht gerade super anstellte. Andererseits, weil es die Gastgeber richtig gut machten. Backhaus: „Das Umschaltspiel der Erfurter war überragend. Ich habe so etwas in dieser Liga so noch nicht gesehen. Wir wussten, dass wir auf eine konterstarke Mannschaft treffen, trotzdem konnten wir die Konter nicht verhindern.“ 

Dynamo bliebt also vorerst weiter im unteren Teil der Tabelle stecken. Und jedem ist klar, das Marsch nach oben wird ein langer werden. 

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