Das italienische Weißbrot Ciabatta wird meist zu Vorspeisen gereicht. Foto: imago/Shotshop

Ciabatta ist ein einfaches italienisches Landbrot, übersetzt ins Deutsche heißt Ciabatta „Pantoffel“. Die flache und breite Form des Brotes stand für die Bezeichnung offenbar Pate. Meist wird Ciabatta zu Vorspeisen gereicht und das Weißbrot ist auch die Basis für Bruschette. Dabei werden die Weißbrotscheiben mit Knoblauch eingerieben, mit Olivenöl beträufelt und gesalzen. Das einzelne Bruschetta wird meist auch noch mit einem Belag versehen, wie etwa mit gehackten Tomaten und frischem Basilikum.

Backen Sie so ein Ciabatta doch mal selbst, hier ist ein einfaches Grundrezept dazu:

Ciabatta-Grundrezept – Zutaten für zwei bis drei Laibe

  • 500 g Weizenmehl Type 550
  • 30 g Hefe
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 1 EL Salz
  • 2 El Olivenöl

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Zubereitung

1. Das Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe zerbröckeln und in der Mulde mit dem laufwarmen Wasser und etwas Mehl vom Rand zu einem weichen Vorteig  anrühren und zugedeckt kurz gehen lassen.

2. Dann Salz und Olivenöl einarbeiten und mit dem Rührgerät (Knethaken) alles zu einem geschmeidigen, glatten Teig schlagen. Zugedeckt gehen lassen, bis der Teig das Doppelte seines Volumens erreicht hat.

3. Den Teig zusammendrücken und zu zwei bis drei länglichen Laiben formen. Auf ein leicht bemehltes Backblech legen und mit einem Küchentuch bedecken. In einem warmen Raum 30 Minuten gehen lassen.

4. In der Zeit den Backofen auf 220 Grad vorheizen. Ein Tasse mit heißem Wasser in den Ofen stellen und die Brote 25–30 Minuten backen.

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Tipps:

Durch Zugabe von Walnüssen, getrockneten Tomaten, Oliven oder Kräutern im Teig lässt sich das einfache Landbrot aufpeppen.

Den Ciabatta-Teig kann man auch zu Brötchen verbacken.