Matt White erzielt beim 2:2 bereits seinen vierten Treffer für die Eisbären. Foto: imago images

Die Eisbären verpatzen den Start in das neue Jahr! Bei der Strafenorgie am Seilersee unterliegt der EHC den Iserlohn Roosters mit 2:5 (0:1, 2:2, 0:2 ). Fast alle Tore in einem turbulenten Spielen fallen im Powerplay, weil hüben wie drüben ständig jemand auf der Strafbank sitzt.

Und es geht schlecht los für die Bären. Schon in der 2. Minute liegt der Puck im EHC-Netz, Casey Bailey nutzt gleich die erste Überzahl für die Gastgeber mit Ex-Eisbär Jens Baxmann.  Im Mitteldrittel wird es dann richtig übersichtlich auf dem Eis, eine Strafe folgt auf die andere. Zunächst gleicht Lukas Reichel (22.) bei zwei Mann mehr aus. Und auch auf das 2:1 für die Roosters durch Brent Aubin (32.) haben die Bären eine Antwort, Matt White trifft mit seinem vierten Saisontor zum 2:2 (37.). In der vorletzten Minute vor der zweiten Pause bringt Alexandre Grenier Iserlohn dann aber zum dritten Mal in Führung, als nur drei Bären auf dem Eis stehen.

Und weil Leon Gawanke auch nach der zweiten Pause noch draußen sitzen muss, erhöht Iserlohn nur zehn Sekunden danach auf 4:2 (Joseph Whitney) – womit das Spiel entschieden ist. Danach geht es disziplinierter zu, aber es fehlt an Ideen, um dieses Spiel noch mal zu drehen. In der letzten Minuten erhöht Bailey ins leere Tor sogar noch auf 5:2.