Matt White (l.) klatscht nach seinem Tor zum 2:1 mit den neuen Kollegen ab.  Foto: City-Press/Matthias Renner

Alles neu macht der – Dezember! Kann man zumindest bei den Eisbären so sehen. Geglückter Einstand (3:2 gegen Bremerhaven) in die endlich gestartete DEL-Saison mit einem neuen Eis-Gefühl. Das stark verbunden ist mit drei Neuen.

Nach dem Desaster im Magenta-Cup (vier Spiele, vier Pleiten, kaum Torgefahr)  war Sportchef Stephané Richer gefordert. Er verpflichtete mit Giovanni Fiore (24), Kris Foucault (30) und Matt White (31) drei Stürmer, die alle gleich überzeugten. Trainer Serge Aubin fand: „Unsere Neuzugänge haben sich sehr gut eingefügt.“ Und Nationalangreifer Leo Pföderl lobte: „Das sind alles super Eishockeyspieler.“

Richtig auffällig: Matt White. Der Ami war kaum acht Tage da und sofort Chef auf dem Eis. Bereitete Foucaults 1:0 nach 121 Sekunden mit vor, erzielte das 2:1 (38.) selbst und legte Pföderl das 3:1 (52.) auf.

Die ersten beiden Tore fielen auch noch in Überzahl. Macht Hoffnung, dass dieses EHC-Dauerproblem mit White endlich gelöst wird. Ur-Eisbär Sven Felski (46/1000 Spiele und sechs Meistertitel) schwärmte als TV-Experte: „White war schon zu seiner Zeit in Augsburg unheimlich präsent auf dem Eis und hat ohne Ende gescored. Auch in der KHL hat er durchaus überzeugt.“ Zur Erinnerung: Für die Panther sammelte White von 2017 bis 2019 in 114 Spielen stolze 100 Punkte (42 Tore, 58 Assists).

Der Mann mit der Nr. 97 war nach seinem prima Einstand happy und bewies auch am Mikro Teamgeist: „Wir haben als Einheit gut funktioniert. Natürlich freue ich mich, dass ich meinen Beitrag leisten konnte, aber meine Kollegen haben es mir auch leichtgemacht.“

Am Dienstag beim ersten Auswärtsspiel der Saison in Wolfsburg (20.30 Uhr) soll es  mindestens wieder so gut klappen wie gegen Bremerhaven.