Seit rund zwei Monaten ärgern sich die Fahrgäste der Linie U9 am südlichen Ende. Durch einen Brand mit starker Rauchentwicklung wurde am Bahnhof Schloßstraße (kurz vor der Endhaltestelle Rathaus Steglitz) kritische Elektrik beschädigt, was eine Unterbrechung des dortigen U-Bahnverkehrs zur Folge hatte. Zwar konnte der Verkehr auf der Linie Stück für Stück wiederhergestellt werden, doch sie fährt noch immer nicht durch. Doch mit dem nervigen Pendelverkehr ist nächste Woche endlich Schluss!
Ab Montag fährt die U9 wieder durch
Gute Nachrichten für die Fahrgäste der U9: „Die Linie fährt ab Montag, 2. März, wieder planmäßig auf dem gesamten Abschnitt zwischen den U-Bahnhöfen Osloer Straße und Rathaus Steglitz“, verkündet die BVG jetzt in einer Pressemitteilung. „Damit endet die Einschränkung nach dem Brand im U-Bahnhof Schloßstraße. Auch der Bahnhof Schloßstraße wird ab Montag wieder regulär in beide Richtungen bedient.“

In den vergangenen Wochen habe die BVG die durch den Brand verursachten Schäden „umfassend beseitigt“. Warum hat das so lange gedauert? „Neben der aufwendigen Reinigung mussten zahlreiche sicherheitsrelevante Anlagen geprüft, repariert oder ersetzt werden“, erklärt ein Sprecher. „Betroffen waren unter anderem Kabelanlagen für Stromversorgung, Zugsicherung sowie IT- und Kommunikationstechnik.“
Erheblicher Schaden an Kabel- und Datentechnik
Der Schaden war riesig: „Rund 100 beschädigte Kabel mit zahlreichen Einzeladern mussten einzeln überprüft und teilweise vollständig erneuert werden.“ Zusätzlich seien mehr als ein Dutzend Datenleitungen ersetzt worden, die unter anderem für die zentrale Überwachung und Steuerung wichtiger technischer Anlagen erforderlich sind.
Was den Ablauf zusätzlich erschwert hat: „Aufgrund der sehr beengten Platzverhältnisse im betroffenen Bereich konnte ein Großteil der Arbeiten nicht parallel erfolgen.“

Weitere kleinere Arbeiten, die nicht unmittelbar relevant für Fahrgäste seien, würden in den kommenden Wochen noch abgeschlossen. „Mit der Wiederaufnahme des regulären Betriebs ist der wichtigste Schritt geschafft“, schließt die BVG ab und bedankt sich bei den Fahrgästen für die Geduld.


