Ein Rohrbruch auf der Frankfurter Allee, 40 Meter Wasserleitung müssen ersetzt werden. Heißt: Die Frankfurter Allee bleibt bis zum Ende der Sommerferien nur einspurig. Für Autofahrer wird die wichtige Ost-West-Achse damit zur Geduldsprobe.
Wasserrohrbruch auf der Frankfurter Allee
Ein Wasserrohrbruch hat am Dienstagmorgen auf der Frankfurter Allee in Friedrichshain für erhebliche Verkehrsprobleme gesorgt. Zwischen Silvio-Meier- und Proskauer Straße wurde die Fahrbahn stadteinwärts gegen 6 Uhr von Wasser und Sand überspült. Die Folge: Eine Vollsperrung auf einer der wichtigsten Berliner Hauptverkehrsstraßen.

Zwar konnte die Strecke laut Polizei ab 9 Uhr wieder teilweise freigegeben werden, doch Entwarnung gibt es nicht. Die Einschränkungen werden Berlin noch den ganzen Sommer beschäftigen. Wie die Berliner Wasserbetriebe mitteilten, ist eine Grauguss-Trinkwasserleitung aus dem Jahr 1929 gebrochen. Die Leitung liegt rund 1,5 Meter tief unter der Fahrbahn. Nun müssen auf einer Länge von insgesamt 40 Metern Rohre erneuert werden.
Nach Angaben der Wasserbetriebe werden die Arbeiten die gesamten Berliner Sommerferien in Anspruch nehmen. Bis zum Ferienende am 22. August bleibt die Frankfurter Allee in diesem Bereich deshalb nur einspurig befahrbar.
Staugefahr auf wichtiger Verkehrsachse
Betroffen ist der Abschnitt nahe dem U-Bahnhof Samariterstraße. Vor allem zu den verkehrsreichen Zeiten am Morgen und am Nachmittag müssen Autofahrer mit Verzögerungen rechnen. Die Verkehrsinformationszentrale hatte zunächst sogar eine Sperrung zwischen Möllendorff- und Proskauer Straße gemeldet.

