Immer wieder taucht dieselbe blonde Frau an Geldautomaten in Brandenburg auf, nur die Kreditkarten wechseln. Mit den fremden Karten soll die Unbekannte fette Beute gemacht und eine sechsstellige Bargeldsumme erbeutet haben. Jetzt fahndet die Polizei öffentlich nach der mutmaßlichen Betrügerin.
Fünf Mal hob die Frau hohe Summen an Automaten ab
Nach Angaben der Ermittler soll die Frau an eine Vielzahl von Kreditkarten gelangt sein. Mit den Karten hob sie anschließend an Bankautomaten Geld ab. Insgesamt fünf Mal soll sie zugeschlagen haben und bei einer Tat schaute sie sogar direkt in die Überwachungskamera.
Die Taten ereigneten sich laut Polizei in der Region Ostprignitz-Ruppin. Am 6. und 12. April 2026 soll sie an einem Automaten in der Raiffeisenbank‑Filiale in der Berliner Straße in Fehrbellin zugelangt haben. Am 19. und 20. April sowie am 16. Mai 2026 nutzte sie laut Polizei die Filiale in der Karl‑Marx‑Straße in Neuruppin.

Wie kam die Diebin an die Kreditkarten?
Für die Ermittler steht fest, dass es sich bei sämtlichen Abhebungen um dieselbe Frau handelte. Die Unbekannte wurde dabei von Überwachungskameras gefilmt. Wie die Frau an die Kreditkarten gelangte und wem die Karten gehören, dazu machte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben.
Typische Methoden zum Klauen von Kreditkarten ist etwa das Gedränge in Einkaufszentren, bei Großveranstaltungen oder in Restaurants zu nutzen. Diebe stehlen Brieftaschen gezielt aus Handtaschen, Rucksäcken oder Jackentaschen.
Oder sie nutzen das sogenannte Schultersurfen. Dabei lauern Diebe Opfern an Kassen oder Geldautomaten auf und blicken ihnen beim Bezahlen oder Abheben über die Schulter, um die PIN auszuspähen. Danach versuchen sie, die Karte durch Ablenkungsmanöver zu stehlen.


