Ein verheerender Verkehrsunfall hat in der Nacht zum Mittwoch ein Menschenleben in Berlin gefordert. Kurz nach 1.40 Uhr wurde ein E-Scooter-Fahrer in der Urbanstraße von einem PKW erfasst – für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Er starb noch an der Unfallstelle.
Fahrer bremst sofort – doch es ist zu spät
Der schwarze Mercedes war aus Neukölln in Richtung Kreuzberg unterwegs, als sich das Unglück ereignete. Laut ersten Aussagen des Autofahrers tauchte der E-Roller-Fahrer völlig unvermittelt direkt vor seinem Wagen auf.

Trotz einer sofortigen Bremsung konnte er den Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Die Wucht des Aufpralls zerschmetterte die Windschutzscheibe des Mercedes, der E-Scooter wurde meterweit über die Fahrbahn geschleudert.
Rettungskräfte kämpfen vergeblich um das Leben des Mannes
Alarmierte Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr versuchten noch vor Ort, den schwer verletzten Scooter-Fahrer zu reanimieren. Doch die verzweifelten Bemühungen blieben ohne Erfolg – der Mann erlag seinen schweren Verletzungen an der Unfallstelle. Ein Bild, das auch erfahrene Retter nicht kalt lässt.

Die Polizei sperrte den Bereich der Urbanstraße weiträumig ab. Zahlreiche Augenzeugen hatten den Unfall beobachtet und standen unter Schock. Sie mussten ebenso wie der Autofahrer von Beamten vor Ort betreut werden. Die Verkehrspolizei zog einen Unfallgutachter hinzu, der die genauen Umstände und den Hergang des tödlichen Zusammenstoßes rekonstruieren soll.
Unfallaufnahme dauert bis in den frühen Morgen
Die Ermittlungen zogen sich über Stunden. Bis in die frühen Morgenstunden sicherten Spezialisten Spuren auf der Fahrbahn, fotografierten die Endlage der Fahrzeuge und dokumentierten die Unfallstelle.

Wie genau es zu dem fatalen Zusammenstoß kommen konnte, ist nun Gegenstand der Ermittlungen.


