Ein Motorradfahrer hat am Samstagmittag in Berlin auf der A103 in Richtung Kreuz Schöneberg eine Show abgeliefert, die selbst hartgesottene Verkehrspolizisten staunen ließ. Allerdings nicht im guten Sinne! Was als wilder Ritt begann, endete mit Blaulicht, sichergestelltem Bike und einem Fahrverbot.
Motorradfahrer schoss an Polizei vorbei
„Wer reitet so spät durch Tag und Wind?“, fragt die Berliner Polizei in Anlehnung an eine Ballade von Johann Wolfgang von Goethe in einem Post über den unglaublichen Raser-Fall auf Facebook. Die Antwort: Es war kein Erlkönig, sondern ein Biker, der offenbar dringend irgendwohin musste!
Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit schoss der Motorradfahrer dreist an einer Streife vorbei und legte danach erst richtig los. Im dichten Verkehr wechselte der Mann rücksichtslos die Spuren, berichtet die Polizei.

Biker preschte durch jede Lücke
Er überholte rechts und preschte durch jede Lücke, die sich auftat. Die Polizei beschreibt das Manöver als „riskantes Lückenspringen“. Mehrfach mussten andere Fahrer stark abbremsen. Ein Unfall wäre jederzeit möglich gewesen, so die Beamten.
Doch der Raser ließ sich nicht beeindrucken, weder von Blaulicht noch von Martinshorn. Auch auf der A100 und später auf der A113 ging die gefährliche Fahrt weiter. Erst kurz vor der Ausfahrt Johannisthaler Chaussee zeigte der Mann Einsicht, bremste abrupt ab und folgte schließlich den Anweisungen der Polizei.
Das Finale der irren Verfolgungsjagd fiel für den Biker bitter aus. Polizeikontrolle, Motorrad weg, Fahrverbot! In der Gesamtbilanz also ein verdammt teurer Adrenalinkick!


