Derzeit tauchen per Post vermehrt betrügerische Schreiben auf, die angeblich von der Berliner Staatsanwaltschaft stammen, wie diese mitteilt. Achtung: Bei diesen Briefen handelt es sich um eine freche Betrugsmasche. Jetzt ruft die Behörde zur Vorsicht auf!
Echte Gefahr mittels falscher Briefe: Kriminelle versuchen aktuell, im Namen der Staatsanwaltschaft an Geld zu kommen. Es gibt aber Anzeichen, an denen man die Fakes erkennen kann.
Warnung vor Fake-Briefen im Namen der Staatsanwaltschaft
Mehrere Berliner haben in den vergangenen Tagen gefälschte Zahlungsaufforderungen erhalten, die angeblich von der Staatsanwaltschaft stammen. In den Schreiben werden die Empfänger unter Androhung rechtlicher Konsequenzen aufgefordert, innerhalb kurzer Frist Geld auf ein ausländisches Konto zu überweisen.
Die Berliner Behörden warnen eindringlich davor, auf diese Schreiben zu reagieren oder Zahlungen zu leisten. Stattdessen sollen Betroffene die Fake-Briefe umgehend an die zuständige Staatsanwaltschaft weiterleiten.
Die Fälschungen lassen sich unter anderem an folgenden Merkmalen erkennen: ein untypischer oder falscher Absender, eine ausländische IBAN-Kontonummer sowie das Fehlen wichtiger Informationen.
Außerdem fehlten in den Briefen bestimmte Angaben – etwa Hinweise zur Kontaktaufnahme mit der Info-Stelle der Staatsanwaltschaft, zu Beratungsangeboten zur Bezahlung von Geldstrafen. Auch eine separate Kostenrechnung, wie sie offiziellen Schreiben beiliegt, fehlt vollständig.


