Während rund 100.000 Haushalte ohne Strom saßen, soll Wegner am Samstagmittag mit seiner Partnerin Tennis gespielt haben. Als die Großschadenslage beendet war, war das Thema plötzlich überall: „Tennis-Gate“. Die Opposition forderte Konsequenzen, Rückendeckung kam aus der Union – sogar Bundeskanzler Friedrich Merz stellte sich hinter Wegner. Doch im Netz half das wenig.
Spott statt Schonung
Sixt ließ sich die Steilvorlage nicht entgehen. Auf Instagram veröffentlichte der Autovermieter zwei Bilder: Auf dem ersten prangt Wegners Foto neben dem Spruch „Ganz großes Tennis …“. Auf dem zweiten folgt die Pointe: ein Mercedes CLA mit der Auflösung „… zum ganz kleinen Preis“. Dazu der Text: „Karriere-Tipp für 2026: Mit diesem schicken CLA kann jeder sportlich bei der Arbeit aufschlagen.“
Ein Treffer mitten ins politische Gesicht. Innerhalb kurzer Zeit sammelte der Post tausende Likes und hämische Kommentare. „Bravo!“ oder „Ich liebe es“ heißt es unter dem Beitrag. Meme-Kultur, wie Sixt sie liebt – und beherrscht.

Netz kennt keine Gnade
Der Sixt-Post reiht sich ein in eine Welle aus Häme. Die frühere Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang stichelte bei X: „Immerhin hatte Wegner am Samstag Netz.“ Satiriker Martin Sonneborn legte nach und spottete über Wegners Erklärung, er habe „den Kopf freibekommen“ wollen.
Der Tenor: Wer in der Krise Tennis spielt, darf sich über Spott nicht wundern.


