Kein roter Teppich, kein großes Tamtam – dafür ehrliche Glückwünsche, kaltes Bier und echte Freunde. Frank Zander feierte am Mittwochabend seinen 84. Geburtstag so, wie es zu ihm passt: mitten in Berlin, in einer Kneipe in Halensee. Mit dabei waren seine Familie, enge Freunde und darunter auch DDR-Star Frank Schöbel.
Kneipen-Party statt Promi-Glamour
Gefeiert wurde im Traditionslokal „Die kleine Weltlaterne“. Statt großer Gala gab es bodenständige Stimmung, ehrliche Glückwünsche und jede Menge Lachen. Zander selbst nahm den Ehrentag mit Humor: „84 ist natürlich eine böse Zahl. Aber ich fühle mich ganz gut und freue mich, dass wir heute hier zusammen feiern.“
Mit dabei war auch sein langjähriger Freund und DDR-Star Frank Schöbel. Die beiden Franks kennen sich seit mehr als 40 Jahren und könnten trotzdem kaum unterschiedlicher sein. Frank Zander ist West-Berliner und glühender Hertha-Fan, Schöbel kommt aus dem Osten und brennt für Union Berlin. Doch trotz aller Unterschiede verbindet sie ihre Liebe zum Schlager und zum Fußball: Beide haben ihrem Verein eine Hymne gewidmet – Zander mit dem Kult-Song „Nur nach Hause“, Schöbel mit „Unzerstörbar Union“.

Seit Jahrzehnten gehört Frank Zander zu den bekanntesten Stimmen der Hauptstadt. Mit Hits wie „Hier kommt Kurt“ und „Immer noch der Alte“ wurde er zur Stimmungskanone, zum Entertainer mit Schnauze und Charme. Für viele Berliner ist er längst mehr als nur ein Sänger, er ist ein echtes Urgestein.
Zanders Herz für Obdachlose
Besonders geschätzt wird auch sein soziales Engagement. Gemeinsam mit seinem Sohn Marcus organisiert Zander seit vielen Jahren das große Weihnachtsessen für Obdachlose und Bedürftige im Estrel Hotel. Seit 1995 erhalten dort jedes Jahr Tausende Menschen ein warmes Essen, ein offenes Ohr – und ein Stück weihnachtliche Wärme in oft schwierigen Zeiten.


